Ohne Alaba ist der ÖFB Mittelmaß

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Dieser Fehler wäre fatal!

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Ohne David Alaba ist das ÖFB-Team maximal Mittelmaß. Die Mannschaft lebt von ihrem Superstar, der bei einem der besten Klubs der Welt, dem FC Bayern, spielt. Die anderen Kicker Österreichs sind zwar ganz okay, aber sicher nichts Besonderes.

STOP! Bitte an dieser Stelle noch nicht wütend zur Kommentar-Funktion scrollen! Die ersten drei Sätze sind natürlich nicht meine Meinung. Aber so sehen einige Fans in Europa unser Team tatsächlich. Wir wissen natürlich alle, dass das nicht stimmt (siehe die zwei Russland-Spiele). Und deswegen sollten wir nicht denselben Fehler machen, wenn wir über andere Nationen urteilen. Die Tendenz dazu ist in der ersten Analyse unseres EURO-Gegners Portugal nämlich zu erkennen.

Cristiano Ronaldo ist der Alaba der „Selecao“, wenn man so will. Klar, der dreifache Weltfußballer überstrahlt alles. Aber das soll der Schaden der Portugiesen nicht sein. Es gibt Schlimmeres, als einen Ausnahmekönner in seinen Reihen zu haben, der an einem guten Tag das gegnerische Team im Alleingang zerlegen kann.

Fakt ist aber auch, dass der Rest der Truppe nicht von schlechten Eltern ist. Pepe, Ricardo Carvalho und Fabio Coentrao sind bzw. waren bei Real Madrid Stammkräfte. Nani hat 230 Spiele für Manchester United gemacht und dabei 113 Scorerpunkte verbucht. Das sind nur die vier prominentesten Beispiele. Der ÖFB würde sich alle zehn Finger abschlecken, stünde ihm eine Mannschaft zur Verfügung, die schon dermaßen viele EM-, WM- und Champions-League-Spiele in den Beinen hat.

Ich will nicht den Eindruck vermitteln, dass Portugal ein unschlagbarer Gegner ist – das ÖFB-Team hat an einem guten Tag sicher das Zeug dazu, gegen die „Selecao“ etwas zu holen. Und ja, freilich gab es in Topf 1 noch unangenehmere Nationen. Aber den Fehler zu machen, dieses Team zu belächeln und es auf Cristiano Ronaldo zu reduzieren, wäre fatal.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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