Arnautovic: Geduld gefragt

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Marko Arnautovic könnte in diesem Sommer zum teuersten österreichischen Fußballer aller Zeiten avancieren. Vergangenen Sommer wechselte Aleksandar Dragovic für 18 Millionen Euro von Dynamo Kiew zu Bayer Leverkusen. Sollte Stoke City einem Transfer von Arnautovic zustimmen, müsste der Käufer definitiv mehr als diese Summe auf den Tisch legen. Zwei Angebote von West Ham United sollen die „Potters“ schon abgelehnt haben, zuletzt eines für 22,85 Millionen Euro. Der 28-Jährige will Stoke nach vier Saisonen verlassen, hat dies auch via Bruder und Berater Danijel medial ausrichten lassen. Vor einem Jahr wurde der Kontrakt um vier Jahre bis 2020 verlängert und Stoke-Trainer Mark Hughes hat auch klargemacht, Arnautovic behalten zu wollen. Der Poker ist damit eröffnet und so wie es aussieht, wird sich dieser auch eine Weile ziehen. Das muss für Arnautovic aber nicht zwingend negativ sein. Denn vielleicht steigen noch andere Vereine in den Poker mit ein. Klubs wie PSG oder AC Milan wurden auch schon mit dem 28-Jährigen in Verbindung gebracht. Bei allem Respekt vor den „Hammers“, die vergangene Saison Elfter in der Premier League geworden sind und deren Trainer Slaven Bilic als großer „Arnie“-Fan gilt, aber bei Ausnahmekönner Arnautovic geht vielleicht auch mehr. Im besten Fußballeralter hat der 62-fache Nationalspieler in der Premier League gezeigt, dass er aus der Masse herausstechen kann. Nun wäre es doppelt und dreifach interessant, ihn auch bei einem Top-Klub zu sehen, der zudem international spielt. Wenn die Arnautovic-Brüder Geduld beweisen, kann in diesem Sommer noch die ganz große Stunde schlagen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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