Italien muss weiter um WM-Fixplatz zittern

Italien muss weiter um WM-Fixplatz zittern Foto: © getty
 

Die Entscheidung über das fixe WM-Ticket in Gruppe C fällt erst am letzten Quali-Spieltag. Italien und die Schweiz trennen sich im Spitzenspiel am Freitag 1:1 und halten damit beide bei 15 Punkten.

In der laut FIFA-Regeln ausschlaggebenden Tordifferenz liegen die Italiener mit plus 11 knapp vor den Eidgenossen (plus 9). Am letzten Spieltag könnte es damit um jeden Treffer gehen. Die Italiener gastieren dann in Nordirland, die Schweiz spielt in Luzern gegen den vermeintlich leichteren Gegner Bulgarien.

Im Stadio Olimpico von Rom erwischt die Schweiz einen Start nach Maß und geht nach elf Minuten in Führung. Widmer hämmert den Ball nach Vorarbeit von Salzburgs Noah Okafor, der sein Startelf-Debüt gibt, unhaltbar für Donnarumma unter die Latte.

Auch ein Treffer des Salzburg-Stürmers, der bei den "Bullen" diese Saison nach 20 Pflichtspielen bei neun Toren und fünf Vorlagen hält, liegt einige Male in der Luft, fällt allerdings nicht.

Italien erhöht nach dem Rückstand den Druck, scheitert aber zunächst mehrmals an Schweiz-Goalie Sommer. In der 36. Minute patzt der Keeper dann bei einer Faustabwehr, di Lorenzo bedankt sich und köpft aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein.

In Hälfte zwei kommt von beiden Teams offensiv recht wenig. Italien hat in der 90. Minute noch die Riesenchance auf den Siegtreffer, aber Jorginho scheitert nach einem Foul von Garcia an Berardi vom Elfmeterpunkt. Der Mittelfeldspieler schießt deutlich drüber, nachdem er schon im "Hinspiel" vom Punkt an Schweiz-Tormann Yann Sommer gescheitert war. Fast im Gegenzug lässt Andi Zeqiri (93.) die Möglichkeit auf den Schweizer Auswärtssieg aus.

Im Parallelspiel feiert Nordirland einen 1:0-Heimsieg gegen Litauen. Die Nordiren sind punktegleich mit Bulgarien (beide 8) Dritter.

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