Rapids Weg ins Europacup-Finale

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Rapids glanzvoller Weg ins Europacup-Finale 1996

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Vor 20 Jahren zog der SK Rapid sensationell ins Finale des Cups der Cupsieger ein. Die besten Bilder:

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Wir begeben uns auf Zeitreise! Rapid eroberte im Jahr 1996 Europa. Das war Rapids Weg ins Finale gegen Paris St. Germain in Brüssel.

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1. Runde, Hinspiel: SK Rapid - Petrolul Ploiesti (ROU) 3:1 (1:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik (77. Jovanovic), Stöger, Barisic, Guggi, Heraf, Marasek, Stumpf (70. Jancker)

Tore: 1:0 Barisic (45.), 2:0 Ivanov (59.), 2:1 Toader (65.), 3:1 Barisic (90., Elfmeter)

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Alles begann mit dem Heimspiel gegen Petrolul Ploiesti. Im Hinspiel der 1. Runde avancierte der heutige Rapid-Trainer Zoran Barisic mit zwei Treffern zum Matchwinner.

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Trainer Ernst Dokupil griff vor dem Match zu einer damals noch ungewöhnlichen Maßnahme. Erstmals in seiner Ära wurde das Team vor einem Heimspiel einkaserniert.

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Dies zeigte Wirkung. Obwohl die Rumänien teilweise gut mitspielten und einen Auswärtstreffer erzielten, holte Rapid mit einem Elfmeter in der Schlussminute einen wichtigen 3:1-Sieg.

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Ebenfalls unter den Torschützen zu finden, war der bulgarische Defensivspieler Trifon Ivanov, der erst vor kurzem leider viel zu früh verstorben ist.

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Neben Barisic war auch Peter Stöger mitverantwortlich für den Sieg. Der heutige Köln-Trainer bereitete die ersten beiden Kopf-Tore per Eckball vor und holte das Foul zum Elfmeter heraus - dabei hatte Gäste-Trainer Martin Ion noch vor ihm gewarnt.

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1. Runde, Rückspiel: Petrolul Ploiesti (ROU) - SK Rapid 0:0

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik, Heraf, Stöger (88. Barisic), Guggi (62. Jovanovic), Kühbauer, Marasek, Stumpf (90. Haller)

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Das Rückspiel in Rumänien war nichts für schwache Nerven. Petrolul Ploiesti spielte Rapid an die Wand. Auf Seiten Rapids lief ein glattrasierter Trifon Ivanov auf: "Das mache ich immer vor wichtigen Spielen so", erklärte der Libero.

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Dass es doch noch zu einem Happy End und dem Aufstieg ins Achtelfinale reichte, verdankten die Hütteldorfer "Panther" Michael Konsel, der seinen Kasten trotz großer Probleme sauber hielt.

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Achtelfinale, Hinspiel: Sporting Lissabon - SK Rapid 2:0 (2:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Hatz, Pivarnik, Stöger (74. Guggi), Barisic, Jovanovic, Kühbauer, Heraf, Marasek, Stumpf (52. Mandreko)

Tore: 1:0 Sa Pinto (15.), 2:0 Alvez (25.)

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Sporting Lissabon - zur damaligen Zeit ein absoluter Top-Gegner! Dieser erwartete Rapid im Estádio José Alvalade und bereitete den Grün-Weißen einen heißen Tanz auf portugiesischem Boden.

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Superstar Sa Pinto brachte die Hausherren früh in Führung (15.), nach Alvez' 2:0 nach gerade einmal 25 Minuten musste Schlimmes befürchtet werden.

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Doch Rapid fightete und bot dem Gegner Paroli. Das Ergebnis ließ am Ende doch noch Chancen auf den erhofften Aufstieg ins Viertelfinale.

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Auch wenn diese für Peter Stöger nach dem Hinspiel nur bei 20:80 Prozent lagen. Doch Sergej Mandreko (Bild) und Co. wollten die Flinte nicht vorzeitig ins Korn werfen.

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Dass die Grün-Weißen für den Auftritt in Portugal extra von Ex-Formel-1-Weltmeister Niki Lauda eingeflogen wurden, zeigte schlussendlich keine Wirkung.

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Trainer Ernst Dokupil wollte "im Meer von Stimmung nicht untergehen". Trotz 0:2 gelang das seiner Mannschaft.

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Achtelfinale, Rückspiel: SK Rapid - Sporting Lissabon 4:0 n.V. (1:0, 2:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Pivarnik, Heraf (59. Barisic), Jovanovic (65. Haller), Kühbauer, Stöger, Guggi, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Kühbauer (25.), 2:0 Stumpf (90.), 3:0 Stumpf (105.), 4:0 Jancker (110.)

Rote Karte: Dani (90.)

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Das Rückspiel gegen Sporting Lissabon wurde zu einem der denkwürdigsten und noch lange in Erinnerung bleibenden Ereignisse in der Rapid-Geschichte.

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Als gutes Omen konnte gedeutet werden, dass Hans Krankl das Live-Spiel co-kommentierte. Die Rapid-Legende hatte etwas mehr als zehn Jahre davor zwei Treffer zum 5:0 gegen Dresden beigesteuert, damals schien die Ausgangslage ebenso hoffnungslos.

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Rapid ging durch Didi Kühbauer relativ früh in Führung (25.). Die Hoffnung lebte. Doch trotz erbitterten Kampfes lief den Grün-Weißen die Zeit davon.

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Der damalige Kuratoriums-Vorsitzende und spätere Rapid-Präsident Rudolf Edlinger glaubte fünf Minuten vor dem Ende nicht mehr an das Wunder: "Wenn Rapid noch gewinnt, gehe ich morgen mit einem Rapid-Schal in die Fragestunde des Wiener Landtages."

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Da Wettschulden Ehrenschulden sind, erschien Edlinger tatsächlich mit grün-weißem Schal. Christian Stumpfs Last-Minute-Treffer machte es möglich.

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Das Ernst-Happel-Stadion kochte, die Spannung war zum Greifen nahe. Und dann diese Erlösung praktisch mit dem Schlusspfiff. Kurz davor hatte Dani wegen Ballwegschießens (!) noch Rot gesehen - Rapid startete somit in Überzahl in die Verlängerung.

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In dieser schlug das Sturm-Duo Nummer eins zu: Zuerst machte Stumpf seinen Doppelpack perfekt (105.), dann vollendete Jancker in der 110. Minute zum 4:0-Endstand.

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Das Österreich-Trauma der Portugiesen fand damit eine Fortsetzung. Denn nur zwei Jahre davor ereilte Sporting gegen Austria Salzburg ein ähnliches Schicksal.

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Viertelfinale, Hinspiel: Dynamo Moskau - SK Rapid 0:1 (0:1)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Jovanovic, Stöger, Marasek, Stumpf, Jancker

Tor: 1:0 Stumpf (34.)

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Das Viertelfinale war erreicht! Und mit Dynamo Moskau bekam man einen nicht unüberwindbaren Gegner zugelost.

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Auch die Fans der Russen glaubten nicht wirklich an den Aufstieg, schließlich fanden nur 3.500 Zuschauer den Weg ins 40.000 Zuschauer fassende Stadion. Beim Hinflug nach Moskau wurde Michael Konsel zu seinem 34. Geburtstag von der ganzen Mannschaft ein Ständchen dargebracht.

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Auch beim Rückflug hatte Rapid Grund zum Feiern. Denn abermals Stumpf sorgte mit einem sehenswerten Solo aus der eigenen Hälfte startend und dem 1:0-Siegtreffer für eine gute Ausgangsposition.

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Viertelfinale, Rückspiel: SK Rapid - Dynamo Moskau 3:0 (0:0)

Aufstellung: Konsel, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Jovanovic, Stöger, Marasek, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Jancker (48.), 2:0 Stöger (62., Elfmeter), 3:0 Jancker (74.)

Rote Karten: Jovanovic (83.) bzw. Tscheryschew (29.), Tereschin (83.)

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Es war angerichtet! Dank des Auswärtstreffers sprach im Rückspiel im Ernst-Happel-Stadion alles für Österreichs verbliebenen Vertreter.

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Der 3:0-Erfolg sollte zum Triumphzug von Carsten Jancker, heute Co-Trainer der Rapid-Profis werden. Alles begann mit einer Platzwunde, als er von einem Gegenspieler mit den Stollen am Kopf getroffen wurde. Blut und Schweiß vermischten sich, da musste Abhilfe geschaffen werden.

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Plötzlich war "Turban-Jancker" geboren - mit vereinten Kräften verpasste die medizinische Abteilung dem Deutschen einen Kopfverband, der ihn nicht vom Toreschießen abhielt.

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Wie von Hans Krankl prophezeit, schlug der Stoßstürmer zu - gleich zweimal, und holte noch dazu einen Elfmeter heraus. Der Torjubel, als er sich mit der Hand auf den einbandagierten Kopf schlug, ist noch gut in Erinnerung.

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Stöger verwandelte den Strafstoß zum zwischenzeitlichen 2:0 - am Ende hieß es dank Jancker 3:0. Zugute kam der Dokupil-Elf der frühe Ausschluss von Tscheryschew nach einem Foul an Heraf (29.). In der Schlussphase sahen Jovanovic und Hereschin nach einer Kontroverse ebenfalls Rot.

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Der Jubel kannte keine Grenzen. Nach dem Aufstieg gegen Dynamo Moskau stand Rapid bereits im Semifinale - und der Weg sollte auch dort noch nicht zu Ende sein.

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Semifinale, Hinspiel: Feyenoord Rotterdam - SK Rapid 1:1 (0:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik, Guggi, Heraf, Stöger (79. Barisic), Marasek, Stumpf, Jancker (87. Haller)

Tore: 1:0 Koeman (52., Elfmeter), 1:1 Jancker (67.)

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Feyenoord Rotterdam, der niederländische, erfolgsverwöhnte Traditionsverein stellte sich Rapid in der Vorschlussrunde in den Weg. Ein Team, das damals mit Stars gespickt war.

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Henrik Larsson war einer davon, Gaston Taument (Bild) streifte sich wenige Jahre später sogar das Rapid-Trikot über. Giovanni van Bronckhorst war ebenfalls ein klingender Name.

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Und dann war da noch ein gewisser Ronald Koeman, der einen fragwürdigen Elfmeter zur 1:0-Führung verwertete. Allerdings aufgrund des Spielverlaufs verdient, da die Niederländer das Geschehen klar dominierten.

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Trotzdem gab sich Rapid nicht auf und kam durch ein Kopfballtor des "Europacup-Helden" Carsten Jancker zum 1:1-Ausgleich (67.). Ein Ergebnis, das man gerne mit nach Wien nahm.

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In einer holländischen Zeitung war am Tag nach dem aus Feyenoord-Sicht enttäuschenden 1:1 zu lesen: "Bei Rapid floß der Adrenalinstrom und Feyenoord wurde voll am Kinn getroffen."

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Das Team von Arie Haan wankte und Rapid setzte den Erfolgslauf fort. Aber noch mussten 90 Minuten im Ernst-Happel-Stadion überstanden werden, um den Finaleinzug feiern zu können.

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Semifinale, Rückspiel: SK Rapid - Feyenoord Rotterdam 3:0 (3:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Hatz, Schöttel, Guggi, Heraf, Kühbauer (86. Haller), Stöger (86. Mandreko), Marasek, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Jancker (2.), 2:0 Stumpf (32.), 3:0 Jancker (35.)

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Im Vorfeld des Spiels herrschte Besorgnis wegen der holländischen Fans. Diese wurden aber mit einem Verbot, nach Wien zu kommen, belegt und tatsächlich waren kaum Feyenoord-Anhänger in Wien zugegen.

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Aber jetzt zum Sportlichen, denn am 18. April 1996 wurde Rapid-Geschichte geschrieben. Am Ende stand ein unglaublicher 3:0-Heimerfolg, der den Aufstieg ins Finale des Cups der Cupsieger ebnete.

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Feyenoord enttäuschte, während Rapid den Schwung der letzten Partien und das Selbstvertrauen mitnahm. Im Hin- und Rückspiel dabei: Bernard Schuiteman, der erst vor kurzem seine Tätigkeit als Rapids Chefscout vorzeitig beendete.

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Auf die Entscheidung musste der volle Prater nicht lange warten. Bereits in der 2. Minute war Jancker zur Stelle und setzte seinen Torlauf mit dem Führungstreffer fort.

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In der 32. Minute durfte sein kongenialer Sturmpartner Christian Stumpf ran. Eine Vorentscheidung war gefallen, der Aufstieg zum Greifen nahe.

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Als Jancker dann noch mit einem sensationellen Seitfallzieher den 3:0-Endstand markierte (35.) avancierte der Hüne endgültig zum großen Helden.

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"Jancker war viel zu groß, zu schnell und zu stark", urteilte die holländische Zeitung "Volkskrant" nach dem Spiel. Es waren Janckers Europacuptreffer fünf und sechs.

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Während Feyenoord den Traum vom Endspiel begraben musste, fühlten sich Didi Kühbauer und Co. nach dem Aufstieg wie im siebenten Himmel.

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Christan Stumpf und Co. hatten Feyenoords Star-Elf tatsächlich aus dem Bewerb geworfen. Die nächste Station hieß Brüssel - der Austragungsort des Finales 1996.

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Finale in Brüssel: SK Rapid - Paris Saint Germain 0:1 (0:1)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Kühbauer, Stöger, Marasek, Stumpf (46. Barisic), Jancker

Tor: 0:1 N'Gotty (29.)

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36.000 Zuschauer, perfekte Bedingungen im Stade Roi Boudouin - Rapids zweiter Final-Auftritt nach 1985 sollte nicht so enden wie damals gegen Everton.

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Die Hütteldorfer reisten mit Kind und Kegel nach Brüssel. Sogar drei Kindermädchen waren mit nach Belgien gekommen, um während des Banketts auf die neun Rapid-Sprösslinge aufzupassen.

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Ein Teil der zahlreich angereisten Fans konnte sich trotz des außergewöhnlichen Ereignisses nicht benehmen. Insgesamt kam es zu 150 Festnahmen von Fans aus beiden Lagern.

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Doch das Entscheidende war das Geschehen am Rasen. Rapid biss, kämpfte, musste sich aber eingestehen, dass die Franzosen nur schwer zu knacken sein werden.

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In der 29. Minute fiel das einzige Tor der Partie. Nach einem umstrittenen Foul von Guggi am überragenden Youri Djorkaeff, fälschte Peter Schöttel einen Freistoß von Bruno N'Gotty aus 30 Metern unhaltbar ab.

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"Der Schuss zum Tor wäre ein, zwei Meter daneben gegangen, wenn er nicht abgefälscht worden wäre", haderte Keeper Michael Konsel nach dem Spiel.

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Rapid zeigte sich aber von seiner besten Seite. Gegen Stars wie Patrice Loko, Bernard Lama, Daniel Bravo oder Rai kämpften die Hütteldorfer bis zum Schluss.

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Bei einem Lattenschuss von Peter Stöger hatten die Grün-Weißen Pech, doch auch PSG vergab eine Vielzahl an weiteren Chancen. So blieb es beim 0:1.

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Ein ganz bitterer Abend nach einem so nicht erwarteten Siegeszug durch Europa. Platz zwei war am Ende jedoch zu wenig, die Enttäuschung war den Spielern ins Gesicht geschrieben.

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Während Paris St. Germain den Pokal in den Brüsseler Nachthimmel stemmte, blieb Rapid nur der Trostpreis.

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Medaillen blieben als Andenken, der Pokal blieb unberührt. Rapids Weg ins Cup-der-Cupsieger-Finale war eindrucksvoll und ist seitdem für österreichische Teams unerreicht.

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Weitere Eindrücke vom Finale in Brüssel:

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»

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