WM 2026: Keine Sorgen wegen Trump

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Nach dem Zuschlag für die WM 2026 zeigt sich US-Präsident Donald Trump höchst zufrieden.

"Die USA, gemeinsam mit Mexiko und Kanada, hat gerade die WM erhalten. Gratulation - ein großes Ergebnis harter Arbeit!" schreibt er auf Twitter.

Die Co-Gastgeber Mexiko und Kanada fürchten keinen negativen Einfluss durch den US-Präsidenten auf die WM 2026. "Ich bin nicht besorgt und am wenigsten über den Präsidenten der USA", sagt FIFA-Präsident Gianni Infantino am Mittwoch nach dem Kongress in Moskau. "Ich denke nicht, dass irgendwer versucht, die FIFA zu übernehmen."

Der Dreierbund hatte sich bei der Vergabe der ersten Weltmeisterschaft mit 48 Teilnehmern im Votum der FIFA-Mitgliedsverbände mit deutlichem Vorsprung auf Marokko durchgesetzt. US-Präsident Trump hatte sich unter anderem mit einer politischen Drohung an Länder, die sich für die Afrikaner entscheiden sollten, in den Wahlkampf eingemischt.

Trotz des angespannten politischen Verhältnisses der USA zu Mexiko und Kanada erwarten die Verbände keine Schatten auf den WM-Vorbereitungen. "Ich denke nicht, dass (Kanadas Premier Justin) Trudeau schwach ist", sagt der kanadische Verbandschef Steve Reed mit Blick auf eine derartige Bemerkung Trumps über Trudeau.

Die Unterstützung, die ihre Bewerbung von allen drei Regierungen erhalten habe, sei überwältigend gewesen, betont Reed. "Und Dinge kommen und gehen. Die Politik von heute muss nicht die Politik von morgen oder in fünf Jahren sein." Selbst wenn Trump wiedergewählt werden sollte, würde eine zweite Amtszeit vor WM-Beginn enden.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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