Trotz WM-Aufstockung: ÖFB wäre nicht qualifiziert

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Einer der größten Kritikpunkte an der am Dienstag von der FIFA beschlossenen WM-Aufstockung ist der erwartete Qualitätsverlust der (Vorrunden-)Spiele.

Auf die Frage, wie würde ein hypothetisches Starterfeld anhand der aktuellen Weltrangliste aussehen, erhält man - aus ÖFB-Sicht - eine bittere Antwort.

Folgt man dem im Augenblick wahrscheinlichsten Szenario, wonach das UEFA-Kontingent von 13 auf 16 erhöhrt wird, wäre Österreich (19.) derzeit trotz der Erhöhung auf 48 Mannschaft nicht qualifiziert.

Dem folgend würde Afrika anstelle von bislang fünf dann neun Startplätze, Asien statt 4,5 dann 8,5, Südamerika statt 4,5 dann sechs, Nord-/Mittelamerika statt 3,5 dann 6,5 und Ozeanien statt 0,5 dann einen Startplatz bekommen.

Diese spekulative Neuverteilung ist jedoch reformbedürftig, was bei einem Blick nach Südamerika deutlich wird. Dort wären künftig nur mehr vier Länder NICHT für die WM qualifiziert. In Nord- und Mittelamerika verhält es sich ähnlich. Eine Quali-Zusammenlegung der beiden Verbände wird bereits angedacht.

So würde ein WM-Feld anhand der aktuellen WRL aussehen:

(Der WM-Gastgeber ist nicht berücksichtigt)

Europa (16 Teams) Afrika (9) Asien (8,5) Nord-/Mittelamerika (6,5) Südamerika (6) Ozeanien (1)
Deutschland Senegal Iran Costa Rica Argentinien Neuseeland
Belgien Elfenbeinküste Südkorea Mexiko Brasilien
Frankreich Tunesien Japan USA Chile
Portugal Ägypten Australien Panama Kolumbien
Spanien Algerien Saudi Arabien Haiti Uruguay
Schweiz Kongo Usbekistan Honduras Peru
Wales Burkina Faso UAE (Curacao)
England Nigeria China
Kroatien Ghana (Katar)
Polen
Italien
Island
Niederlande
Türkei
Slowakei
Ungarn
Textquelle: © LAOLA1.at

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