FIFA könnte Regeln radikal ändern

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Der Fußball könnte vor einer Revolution stehen.

Die FIFA denkt offenbar über teils radikale Regeländerungen nach, wie die britische "Times" berichtet. Demnach habe David Elleray, Technischer Direktor des International Football Association Board (IFAB), ein Strategiepapier mit dem Namen "Fair Play" vorgelegt.

Wie der Name schon sagt, ist das Ziel, den Fußball fairer und attraktiver zu machen.

Die wichtigsten Vorschläge im Überblick:

  • Die Spieldauer wird von 90 auf 60 Minuten verkürzt. Die Zeit wird bei jeder Unterbrechung angehalten.
  • Bei Elfmetern ist kein Nachschuss mehr erlaubt, das Spiel wird stattdessen mit einem Abstoß fortgesetzt.
  • Der Ball muss bei Standards nicht ruhen.
  • Mehr als eine Berührung bei Freistößen und Eckbällen durch den ausführenden Spieler sind möglich.
  • Elfmeter (statt indirektem Freistoß) bei Aufnahme eines Rückpasses mit der Hand durch den Tormann.
  • Der Schlusspfiff erfolgt erst, wenn der Ball nicht mehr im Spiel ist.

Elleray: "Ein radikales Dokument"

"Es ist ein radikales Dokument. Man kann sagen, dass es eine stille Revolution ist, um den Fußball zu verbessern", sagt Elleray.

Die Vorschläge sollen innerhalb der FIFA diskutiert und womöglich schon beim nächsten IFAB-Meeting im März 2018 abgesegnet werden. "Es gibt kein Zeitlimit, sondern wir haben eine Fünfjahres-Strategie. Manche Änderungen werden schneller kommen, andere gar nicht. Es hängt davon ab, was der Fußball will", so Elleray.


Textquelle: © LAOLA1.at

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