Argentinien: Zukunft von Superstar Messi offen

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Die Fans in Argentinien beschäftigt die Team-Zukunft ihres Superstars - und Lionel Messi schweigt einfach.

Zehn Wochen nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Russland hat sich der fünffache Weltfußballer noch nicht über seine Pläne im Trikot der "Albiceleste" geäußert. Klar ist, dass die vier Tests, die am Freitag gegen Guatemala in Los Angeles beginnen, ohne Messi stattfinden.

"Wir hoffen, dass Messi in unser Team zurückkehrt, das wäre das Beste für uns", sagt Mittelfeldspieler Maximiliano Meza.

Ohne Messi gegen Guatemala und Kolumbien

Auf dem Trainingsplatz bereiten die Interims-Trainer Lionel Scaloni und Pablo Aimar einen Mix aus Unbekannten und hoffnungsvollen Talenten auf die Spiele gegen Guatemala und Kolumbien vor, abseits des Rasens gibt es weiter nur ein Thema: Messi und dessen Zukunft.

"Es ist schon seltsam, zum Nationalteam zu kommen - und Messi ist nicht dabei", stellt Nicolas Tagliafico fest.

Nur sechs Spieler, die bei der WM 2018 waren, sind nominiert

Scaloni, der einen Vertrag bis Dezember hat, wird den Umbruch einleiten. Routiniers wie Javier Mascherano traten zurück, gerade einmal sechs Profis wurden nach der enttäuschenden WM mit dem Achtelfinal-Aus gegen den späteren Weltmeister Frankreich wieder nominiert.

Nur zwei der 28 Profis im aktuellen Kader sind über 30 Jahre alt, zwölf Spieler haben noch gar kein Länderspiel absolviert.

Für die Südamerikaner ist es bereits der zweite Neustart ohne Messi. 2016 hatte der Superstar nach einem verlorenen Finale in der Copa America seinen Rücktritt erklärt, kehrte aber schnell wieder zurück.

Lionel Messi hat bereits knapp 70 Tage Bedenkzeit

"Das war eine Entscheidung, die ich im Eifer des Gefechts getroffen hatte, aber es war mir unendlich peinlich, meinen Schritt danach zu revidieren", musste Messi danach einräumen.

Davor muss er diesmal keine Angst haben. Eine vorschnelle und unüberlegte Entscheidung ist nach knapp 70 Tagen Bedenkzeit nicht mehr zu erwarten.

Textquelle: © LAOLA1.at

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