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Perchtold-Truppe unter Druck: U21 braucht Sieg gegen Dänemark

Mit einem Erfolg würde das U21-Nationalteam vor der letzten Runde auf Tabellenrang zwei vorstoßen - Jungwirth und Markovic verstärken die Perchtold-Truppe.

Perchtold-Truppe unter Druck: U21 braucht Sieg gegen Dänemark Foto: © GEPA
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Die Ausgangslage ist klar: Österreichs Fußball-Nationalteam muss am Freitag (18.00 Uhr/live ORF Sport+) Dänemark im Stadion Sport-Club-Platz in Wien bezwingen, um die Chance auf ein Ticket für die U21-EM 2027 in Albanien und Serbien zu wahren.

Aktuell fehlen der ÖFB-Auswahl bei je sechs absolvierten Partien drei Punkte auf den Tabellenzweiten. Leader Belgien, der schon siebenmal gespielt hat, ist sechs Zähler entfernt. Richten sollen es auch zwei vom A-Team gekommene Akteure.

Darunter ist mit Lukas Jungwirth der U21-Stammgoalie, der eigentlich eine Etage höher in der Nations League für das Team von Ralf Rangnick zum Einsatz kommen hätte sollen.

Auch Markovic zum U21-Team gestoßen

Durch die Verletzung von Christian Zawieschitzky wurde der LASK-Goalie aber "nach unten" beordert, um die Chancen für einen erfolgreichen Auftritt zu erhöhen. Auch Austria-Mittelfeldspieler Vasilije Markovic konnte als A-Verstärkung gewonnen werden.

Das Duo übersiedelte am Donnerstag mit dem Team vom Trainingsquartier in Frauenkirchen nach Wien und absolvierte dort das Abschlusstraining.

"Wenn ich mir unsere Trainings anschaue, dann sehe ich, dass die Jungs absolut bereit sind für diese Aufgabe morgen. Die Dänen sind ein starker Gegner, aber wir wissen auch, was wir können und dass wir enorm viel Qualität haben", sagte ÖFB-Teamchef Peter Perchtold.

Hinspiel endete mit 1:1

Das Hinspiel habe gezeigt, dass man mit der eigenen Idee den Dänen Kopfzerbrechen bereiten könne. "Darum können wir selbstbewusst in die Partie gehen. Wenn wir es schaffen, die Energie auf die Fans zu übertragen, kann es ein toller Abend werden", schilderte der Deutsche.

Ein 1:1 wie im vergangenen Oktober wäre diesmal zu wenig. Mit einem Sieg wäre der Vorstoß auf Rang zwei verbunden.

Bei Punktegleichheit zählt nämlich zuerst das direkte Duell. Zum Abschluss trifft Österreich am Dienstag noch in Caernarfon auf den Vierten Wales, für den ein EM-Ticket außer Reichweite ist.

Sollten die Perchtold-Schützlinge beide Partien gewinnen und Dänemark im letzten Spiel Belgien besiegen, dann hätten die Top-drei-Teams in der Endabrechnung allesamt 16 Punkte. Österreich würde sich dann aufgrund des besten direkten Vergleichs sogar Platz eins und ein direktes EM-Ticket sichern.

Hödl befasst sich nicht mit Szenarien

"Die Gruppe ist extrem ausgeglichen, es sind noch so viele unterschiedliche Szenarien möglich, damit befassen wir uns gar nicht. Für uns zählt nur, dass wir unsere Aufgaben erledigen", betonte Sturms Offensivspieler Jacob Hödl.

Sein ÖFB-Kollege Christopher Olivier steht beim dänischen Club Bröndby unter Vertrag. "Natürlich ist es für mich etwas Besonderes, weil ich in Dänemark spiele und ein paar der Jungs kenne. Aber das spielt morgen keine Rolle. Wir wollen unbedingt zur EM. Dafür werden wir alles geben", sagte der 20-Jährige. Bisher wurden 2.500 Karten verkauft.

Neben den Poolsiegern hat auch der beste Zweitplatzierte seine Endrunden-Teilnahme sicher. Die restlichen vier Startplätze spielen sich die anderen Zweiten im Play-off aus.

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