Philipp Lienharts neue Rolle

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„Das war wie Groß-Handball. Der Gegner hat sich um den Strafraum gestellt und gewartet“, lacht Teamchef Werner Gregoritsch nach dem 3:0-Sieg seiner ÖFB-U21 zum EM-Quali-Start gegen Gibraltar.

Die Gäste lieferten im ersten U21-Spiel ihrer Geschichte den Österreichern eine Abwehrschlacht sondergleichen.

„Es war sehr, sehr schwer, freie Räume zu finden. Und wir waren vorne nicht konsequent genug“, resümiert Marco Friedl.

VIDEO - Konrad Laimer über seine Zukunft:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


Dem Bayern-Legionär und seinem Treffer in der sechsten Minute war es zu verdanken, dass es kein Geduldspiel für die ÖFB-Talente wurde. Doch nicht nur dafür lobt Gregoritsch den Linksverteidiger: „Mit Friedl habe ich große Freude. Da wächst ein Spieler heran, der auch mal im Nationalteam aufschlagen kann.“

Sonderlob gab es vom Trainer auch für einen Salzburger: „Hannes Wolf, der Jüngste, hat gezeigt, was er schon für ein erfahrener Spieler ist.“

Die Idee hinter Lienharts Sechser-Rolle

Noch mehr Erfahrung hat Philipp Lienhart gesammelt. Nicht zuletzt deswegen ist der Real-Madrid-Legionär Kapitän der neuen U21. Doch nicht nur der Umstand, dass er jetzt eine Schleife am linken Oberarm trägt, hat sich für den 20-Jährigen geändert.

Während Lienhart unter Gregoritsch bisher als Innenverteidiger gesetzt war, ist er nun weiter nach vorne gerückt und als Sechser mit dem Spielaufbau betraut. „Die Idee dahinter war, dass er sehr giftig und aggressiv gegen den Ball arbeitet. In Kombination mit Tekir, Laimer oder Schlager ist das super, weil du im Mitteldrittel Bälle gewinnst und besser umschalten kannst“, so der Coach, der dem Blondschopf „eine außergewöhnliche Mentalität“ bescheinigt.

Lienhart selbst sieht seine Leistung gegen Gibraltar durchaus selbstkritisch: „Ich denke, es war in Ordnung, wobei ich noch ein paar Pässe genauer spielen und mehr an den Abschluss denken hätte können.“

"Als Innenverteidiger bin ich am besten"

Seiner neuen Rolle kann er durchaus etwas abgewinnen: „Ich fühle mich wohl auf dieser Position. Ich habe mehr Ballkontakte, kann mehr fürs Spiel machen und wichtiger für die Mannschaft sein. Meine Hauptposition ist aber schon noch Innenverteidiger – da bin ich am besten.“

So sieht das wohl auch der SC Freiburg, bei dem der ÖFB-Legionär aller Voraussicht nach in den kommenden Tagen landen wird. Wenngleich er selbst noch auf die Bremse steigt: „Fix ist noch gar nichts. Mal sehen, was da raus kommt.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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