U21-Team gewinnt Auftakt zur EM-Qualifikation

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Das ÖFB-U21-Nationalteam gewinnt zum Start in die EM-Qualifikation in Ritzing 3:0 gegen Gibraltar. Für den Underdog war es der erste Auftritt eines U21-Teams.

Marco Friedl bringt Österreich schon in der 6. Minute mit einem abgefälschten Schuss in Führung. Danach liefern die Gäste dem ÖFB-Team eine Abwehrschlacht. Nach Seitenwechsel erhöht Sascha Horvath mit einem Weitschuss vom 16er (60.). Den Schlusspunkt setzt Dominik Prokop (95.).

Das neu formierte rot-weiß-rote Team bleibt damit 2017 ungeschlagen.

Schnelle Führung

Die in einem 4-2-3-1-System auftretenden Österreicher gingen im Sonnensee-Stadion schon nach fünfeinhalb Minuten in Führung: Bayern-Legionär Marco Friedl schoss im Strafraum mit voller Wucht den Gibraltarer Leon Clinton an, der den Ball unhaltbar ablenkte.

Danach machte die Gregoritsch-Truppe weiter Druck, tauchte aber immer seltener gefährlich vor dem Kasten von Torhüter Bradley Banda auf. Sechs Torschüsse gaben die ÖFB-Youngsters in der ersten Spielhälfte ab, nur fehlte es meist an Nachdruck und Präzision.

ÖFB-Team überlegen

Der zweite Durchgang begann mit einem Wechsel, da Gregoritsch Empoli-Stürmer Arnel Jakupovic für den Austrianer Marko Kvasina brachte. An der Tonart änderte sich nichts.

Die Österreicher bestimmten weiter das Spielgeschehen, taten sich aber schwer, die Abwehrkette der Gäste mit flüssigen Kombinationen zu durchbrechen. Fast symptomatisch fiel das 2:0 durch Sascha Horvath (60.) aus einem Weitschuss von knapp außerhalb des Sechzehners.

Im Finish schwanden bei Gibraltar, das die erste offizielle U21-Begegnung in der Geschichte des Verbandes spielte, die Kräfte. Das ermöglichte dem eingewechselten Dominik Prokop in der 95. Minute das 3:0.

Einen nennenswerten Angriff brachte der Gegner im gesamten Spiel nicht zustande. Die konsequente Abwehrarbeit schuf aber die Basis für eine Niederlage, die doch knapper ausfiel als von vielen erwartet.

Österreich ist Tabellenführer

Nach dem ersten Spiel in der Gruppe 7 ist Österreich Tabellenführer, die weiteren Konkurrenten Serbien, Mazedonien, Armenien und Russland steigen in die Qualifikation erst ein.

Die Russen sind am 6. Oktober (auswärts) der nächste Gegner der Österreicher. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Endrunde 2019 in Italien und San Marino, die besten vier Zweiten der neun Gruppen rittern in einem Play-off um die zwei übrigen Plätze.

Gastgeber Italien ist - im Gegensatz zu San Marino - automatisch teilnahmeberechtigt.


Textquelle: © LAOLA1.at

Gregoritsch: "Wir wissen nichts von Gibraltar"

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