ÖFB-Frauen schlagen Finnland in WM-Quali

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Der Zug für die direkte Qualifikation für die Fußball-WM 2019 in Frankreich ist für Österreichs Frauen-Nationalteam bereits abgefahren, die Elf von Teamchef Dominik Thalhammer darf sich aber weiter Hoffnungen auf das Playoff machen.

Die ÖFB-Damen schlagen Finnland auswärts in dem auf Kunstrasen ausgetragenen Duell im Helsinki Football Stadium mit 2:0. Bereits in der 6. Minute profitiert Rot-weiß-rot von einem Eigentor: Summanen lenkt den Ball nach einer scharfen Flanke von Zadrazil ins eigene Tor. Katharina Schiechtl sorgt in der 73. Minute nach einer schönen Kombination für das 2:0.

Um als einer der vier besten Gruppenzweiten den Sprung ins Playoff zu schaffen, müssen für die Mannschaft von Teamchef Dominik Thalhammer in den verbleibenden zwei Qualispielen aber ebenso viele Siege her. Nächster Gegner ist Israel, wo die Österreicherinnen am 12. Juni auswärts gastieren. Am 4. September gastiert Finnland in Österreich.

Burger zieht mit Herzog gleich

Auf Kunstrasen begann Österreich ohne ÖFB-Rekord-Torschützin Nina Burger, die nach ihrer überstandenen Fersenverletzung erst in der zweiten Hälfte Nadine Prohaska ersetzte. Doch auch ohne Burger, die mit ihrem 103. Einsatz mit Herren-Rekordspieler Andreas Herzog gleichzog, glückte der Start: Die von Nadine Prohaska unter Druck gesetzte Eveliina Summanen bugsierte eine Flanke von Sarah Zadrazil mit dem Knie früh ins eigene Tor (6.).

Die folgende Druckphase und Abschlüsse von Laura Feiersinger und Zadrazil (jeweils 10.) überstanden die Skandinavierinnen unbeschadet und wurden ihrerseits gefährlicher. Anna Auvinen nützte einen kollektiven Aussetzer in Österreichs Hintermannschaft alleine vor ÖFB-Torfrau Manuela Zinsberger stehend jedoch nicht (22.) - es sollte die beste Chance der offensiv harmlosen Heimischen bleiben.

Mit Fortdauer der Partie gelang es den Finninnen, die im Qualifikationsverlauf zuvor erst zwei Gegentore kassiert hatten, zwar zusehends den Spielaufbau aus der österreichischen Dreierabwehr zu stören. Weil die Gastgeberinnen selbst wenig kreative Lösungen parat hatten und in Österreichs Spiel die letzte Präzision fehlte, entwickelte sich ein höhepunktarmes Kampfspiel im Mittelfeld. Die Entscheidung brachte ein kurz abgespielter Freistoß: Die aufgerückte Schiechtl verwertete Sarah Puntigams Maßflanke von links aus kurzer Distanz (72.).

"Es war ein verdienter Sieg, wir haben sehr clever gespielt, vor allem im taktischen Bereich. Wir wissen, dass wir noch besser spielen können, aber es war nach den Ergebnissen gegen Serbien und Spanien wichtig, wieder voll zu punkten", resümiert ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer, der vor allem mit der Einstellung seiner Schützlinge zufrieden ist. "Mit der Art und Weise, wie das Team aufgetreten ist, können wir sehr zufrieden sein, denn die Ausgangssituation war keine leichte."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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