Tor zum 1:0: Sabitzer oder Arnautovic?

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Eine der beliebtesten Fußballer-Floskeln? "Es ist egal, wer das Tor gemacht hat, Hauptsache wir haben gewonnen."

In diesem Text können gleich zwei Kicker diesen Spruch sinngemäß von sich geben, denn so ganz genau wissen weder Marcel Sabitzer noch Marko Arnatovic, wer beim 2:0 gegen Moldawien das erlösende 1:0 erzielt hat.

Am ehesten noch reklamiert Sabitzer den Treffer für sich: "Marko spielt die Flanke rein, ich gehe auf den ersten Pfosten und berühre ihn leicht mit der Schulter oder dem Kopf."

Die Highlights der Partie:


"So irritiere ich den Torwart und der Ball geht rein. Das müssen die Medien oder keine Ahnung wer entscheiden, ob ich das Tor bekomme oder nicht. Es ist egal, wir haben die drei Punkte geholt, das ist wichtig", so der Steirer, der beim Jubel demonstrativ auf die Schulter klopfte, weiter.

"Ich habe gewusst: Irgendwann passiert's!"

Auch Arnautovic schiebt die Entscheidung ab: "Das muss man sich im Fernsehen im Replay anschauen. Also ich weiß es nicht. Vielleicht hat er ihn berührt, vielleicht auch nicht. Mir ist es recht egal, ich würde es ihm auch geben. Wenn ich es bin, dann bin es ich."

Am Ende sei es laut Meinung des Stoke-Legionärs "gleichgültig", Hauptsache es ist passiert: "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Ich denke, dass wir eine sehr gute Leistung abgeliefert haben und viele Torchancen hatten. Ich habe gewusst: Irgendwann passiert's!"

Geht man davon aus, dass der Treffer offiziell bei Sabitzer bleibt, war sein fünftes Ländersiel-Tor definitiv sein wichtigstes und zudem Balsam für die Stürmer-Seele, da sein letzter Torjubel für RB Leipzig bereits knapp zwei Monate zurückliegt.

"Ein Tor ist immer wichtig. Ich hatte in den letzten Spielen in Leipzig leider etwas Pech, entweder habe ich den Pfosten getroffen oder der Ball ging knapp vorbei. Deshalb ist es natürlich eine Erleichterung. Dass ich der Mannschaft helfen konnte, ist natürlich umso besser. Wichtige Tore sind immer sehr schön, tun einem gut. Aber im Endeffekt sind die drei Punkte wichtig."

"Wir haben probiert, probiert, probiert"

Generell sei die Führung umso befreiender gewesen, da man diesem Treffer lange genug hinterhergelaufen ist. "David Alaba trifft die Latte, das Abseitstor von Martin Hinteregger, Guido Burgstaller hatte eine Möglichkeit, ich ebenso. Es wollte in der ersten Halbzeit nicht sein, aber wir haben immer daran geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen können", rekapituliert Sabitzer, "wir haben probiert, probiert, probiert. Irgendwann war die Erlösung mit dem 1:0 da."

Egal, wer es geschossen hat: Hauptsache Erlösung!

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Textquelle: © LAOLA1.at

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