Andere ÖFB-Rolle für Sebastian Prödl

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Dass Sebastian Prödl nach Verletzungspause und ohne Spielpraxis beim FC Watford in den ÖFB-Kader für den Auftakt der EM-Qualifikation berufen wurde, mag auf den ersten Blick eine Überraschung sein.

Teamchef Franco Foda möchte jedoch auf die Führungsqualitäten des Steirers nicht verzichten. Gut möglich ist allerdings, dass selbige im kommenden Lehrgang mehr abseits des Platzes als auf dem Feld gefragt sein werden.

"Der Teamchef hat mit mir gesprochen. Ich weiß deshalb darüber Bescheid, dass meine Rolle diesmal eventuell eine andere sein wird als gewohnt", erklärt Prödl in der "Kleinen Zeitung".

Prödl: Chance auf ÖFB-Einsatz sehr gering

Wie diese neue Rolle aussehen soll? Prödl verweist darauf, dass er nach seiner sechswöchigen Verletzungspause, die überraschend schnell beendet gewesen sei, zwar schon seit vier Wochen wieder im Mannschaftstraining stehe, topfit sei und Spielpraxis bei der U23 von Watford gesammelt habe.

"Aber klar fehlt mir dieser regelmäßige Spielrhythmus auf Topniveau. Ich glaube, dass meine Chancen, im Nationalteam zu spielen, sehr gering sein werden. Dennoch kann ich der Mannschaft mit meiner Erfahrung weiterhelfen. Ich kenne alle Abläufe, bin ein wichtiger Baustein dieser Truppe und bin als Spielerrat ja auch ein Sprachrohr in dieser Mannschaft", erklärt der 31-Jährige.

Mit seiner Situation in Watford umzugehen, sei nicht einfach. "Ich sehne mich nach einem Lichtblick - wie jetzt im Nationalteam", so Prödl.

Textquelle: © LAOLA1.at

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