Pacult glaubt an Kollers ÖFB-Zukunft

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Peter Pacult ist froh, den "Psychoterror" bei Rasnicki Nis hinter sich gelassen zu haben.

Viel lieber spricht er gegenüber der "Krone" über das ÖFB-Team und den SK Rapid, mit dem er als letzter Trainer Meister wurde. In Hinblick auf Marcel Kollers Zukunft überrascht er:

"Ich glaube nicht, dass die Ära Koller schon zu Ende ist. Auch wenn die Nationalmannschaft in jüngerer Vergangenheit nicht die erhofften Ergebnisse erzielt hat - was Koller seit 2011 insgesamt geleistet hat, ist unbestritten."

"Außerdem stellt sich die Frage, welche Alternativen es gibt."

Eine wäre etwa Andreas Herzog, über den Pacult eine durchaus positive Meinung hat: "Andi ist für mich immer ein Thema. Ich hätte ihn auch für einen guten Rapid-Trainer gehalten."

"Davon gibt's derzeit zu wenige bei Rapid"

Diese Aufgabe wurde jedoch Goran Djuricin übertragen. Dieser schöpft nach dem 2:2 in Unterzahl bei RB Salzburg neuen Mut, doch Pacult ortet andere Baustellen bei den Hütteldorfern, die nach der vergangenen Seuchensaison noch nicht ganz wieder zu alter Stärke gefunden haben.

"In der Rapid- Mannschaft befinden sich viele junge Spieler. Das Problem scheint mir ein wenig zu sein, dass die Jungen sich nirgends anlehnen können. Früher gab's Boskovic, Heikkinen, natürlich Hofmann in seiner Glanzzeit. So gestandene Spieler, die womöglich auch schon Erfahrung im Ausland gesammelt haben, gibt's derzeit zu wenige bei Rapid."


Textquelle: © LAOLA1.at

Peter Pacult beklagt bei Ex-Klub Radnicki "Psychoterror"

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