David Alaba meldet sich für das Irland-Spiel fit

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Während das ÖFB-Team im Vorfeld des Irland-Matches diverse Rückschläge personeller Natur verkraften muss, gibt es zumindest von David Alaba gute Nachrichten.

Nach der positiven Tendez der vergangenen Tage hat sich der Bayern-Star endgültig fit gemeldet: "Mir persönlich geht es viel besser. Ich konnte das Training am Mittwochvormittag wieder voll mitmachen. Das Knie fühlt sich sehr gut an."

Die Knieprobleme bereiten dem 24-Jährigen bereits seit Ende April Schwierigkeiten, aber schon in München verpasste er dadurch keine Partie.

Das sagt Kevin Danso zu seinem ÖFB-Debüt:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


"Auch beim Verein wurde der Fokus schon auf die Spiele gelegt, dass ich mich so gut wie möglich darauf vorbereite, dafür vielleicht einmal ein, zwei Trainings auslasse, mich behandeln lasse und individuell trainiere. Auch hier im Nationalteam haben wir uns dafür entschieden, mein Knie so gut wie möglich zu behandeln, sodass ich mich zum Spiel hin gut vorbereiten kann", sieht Alaba seine Vorbereitung auf das Gastspiel in Dublin durch die verminderte Trainingsbelastung beim Camp in Stegersbach nicht beeinträchtigt.

Wo wird Alaba positioniert?

An das Aviva Stadium denkt der ÖFB-Star gerne zurück. Im März 2013 erzielte der damals 20-Jährige in letzter Minute den Ausgleich zum 2:2: "Sicherlich habe ich schöne Erinnerungen an das Stadion in Dublin und das damalige Spiel. Aber es ist ein neues Spiel. Wir wollen gewinnen, als Mannschaft ein gutes Spiel abliefern und drei Punkte mitnehmen. Das ist das einzige Ziel."

In den Trainingseinheiten würde man merken, wie intensiv die komplette Mannschaft an diesem gemeinsamen Ziel arbeitet. Spannend wird, wo in der Startelf Teamchef Marcel Koller Alaba positionieren wird.

Im lange Zeit praktizierten 4-2-3-1-System agierte er stets als zentraler Mittelfeldspieler und nicht wie bei den Bayern als Linksverteidiger. Als der ÖFB-Coach gegen Moldawien auf eine Dreierkette setzte, rückte er auf die linke Seite. Vier Tage später beim Test gegen Finnland agierte er trotz Dreierkette wieder zentral.

"Da fragt ihr den Falschen", meint Alaba auf die Frage, wo er der Mannschaft am Sonntag am meisten helfen könnte, "das ist die Entscheidung des Trainers, wo er das Gefühl hat, dass ich am besten für die Mannschaft bin."

Fokus auf Irland

Dass er dieses Geheimnis lüften würde, war ohnehin nicht zu erwarten. Der 56-fache Internationale behauptet jedoch gleichzeitig, dass er selbst noch nicht abschätzen kann, wo er zum Zug kommen wird:

"Wir Spieler wissen selber noch nicht, wie wir gegen Irland spielen. Wir haben am Mittwoch erstmals bei diesem Lehrgang mit allen Spielern trainiert und haben uns eher angeschaut, was uns von der gegnerischen Seite erwarten könnte. Wir werden erst in den nächsten Tagen sehen, in welcher Konstellation wir spielen wollen."

Wie er die Iren erwartet? "In erster Linie haben sie eine sehr aggressive Spielweise. Sie versuchen manchmal herauszuspielen, aber sie werden auch mit vielen langen Bällen agieren. Aber wir sind eine Mannschaft, die versucht, den Fokus auf sich selbst zu legen, unsere Stärken auszuspielen und unser Spiel durchzubringen."

Hält ÖFB-Team dem Druck stand?

Dass ein rot-weiß-roter Auswärtssieg angesichts der Ausgangsposition ratsam wäre, ist allgemein bekannt. Alaba ist zuversichtlich, dass die ÖFB-Elf mit der Erwartungshaltung umgehen kann:

"Uns ist bewusst, dass wir etwas Druck haben, und ich denke, dass wir mit diesem Druck umgehen können. Das haben wir schon öfter bewiesen. Jeder einzelne hat auch bei seinem Verein öfter mit Druck zu tun. Ob er uns jetzt gut oder schlecht tut, werden wir im Nachhinein sehen."



Textquelle: © LAOLA1.at

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