WM-Chancen? Teamchef Koller fordert Optimismus

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ÖFB-Teamchef Marcel Koller reagiert gereizt auf den Vorwurf, er würde nach dem 1:1 in Irland Zweckoptimismus im Hinblick auf die Qualifikations-Chancen für die WM 2018 verbreiten.

"Was soll ich denn sagen? Wir fahren nach Hause und alles ist vorbei? Das ist ja nicht der Fall, oder? Der Österreicher muss ein bisschen optimistischer sein, das Team unterstützen und nicht alles schlecht sehen, auch wenn die Situation aktuell nicht rosig ist", erklärt der Schweizer.

Seine Rechnung: "Es sind noch zwölf Punkte zu vergeben, der Rückstand beträgt vier Punkte, also sind die Chancen natürlich noch da."

Die Highlights der Partie:

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Koller klärt Dragovic-"Wechsel" auf

Aber auch Koller muss zugeben: "Es sind immer weniger Spiele, also muss man Spiele gewinnen, wenn man dabei sein will. Beim nächsten Spiel in Wales versuchen wir wieder alles rauszuhauen und die drei Punkte mitzunehmen."

Da die Parallel-Partie zwischen Serbien und Wales ebenfalls mit 1:1 endete, vergab Österreich in Dublin eine große Chance, sich vehementer im Kampf um den Gruppen-Sieg zurückzumelden.

Zunichte machte diese Hoffnung der späte Ausgleich durch Jonathan Walters. "Das war natürlich enttäuschend", schildert Koller seine Gedanken in dieser Szene, "ich habe gesehen, dass der Ball über unsere Verteidigung geht und dass Aleksandar Dragovic im Duell auf der Außenseite ist und Walters auf der Innenseite. Es ist immer ein Nachteil, wenn der Stürmer innenseitig steht. Walters konnte ihn noch ein bisschen wegschieben, dann war der Ball leider drinnen."

Dass Dragovic in dieser Szene von jener Blessur, die beinahe zu seiner Auswechslung geführt hätte, beeinträchtigt war, glaubt der 56-Jährige nicht: "Zuerst hieß es, es geht nicht mehr, wir wollten ihn eigentlich auswechseln, dann hat er signalisiert, dass es geht und kein Problem ist. Das Tor hatte jedoch nichts mit seiner Verletzung zu tun. Da sind wir nicht optimal gestanden, er ist ein bisschen gestoßen worden, was ihn aus dem Gleichgewicht gebracht hat."

Koller trauert 2:0 hinterher

Letztlich spricht Koller von einem verdienten Remis, da die Partie ausgeglichen gestaltet worden sei. Gleichzeitig trauert der ÖFB-Coach naturgemäß den Chancen auf das 2:0 hinterher: "Wir hatten zwei, drei Möglichkeiten, die wir nicht nutzen konnten. Das war schlussendlich entscheidend. Das hängt immer auch am seidenen Faden. Bei der letzten Chance von Florian Grillitsch hat Randolph eine super Parade gemacht. Wenn man das Quäntchen Glück hat, geht er rein, dem war aber nicht so."

Den Sieg hat die ÖFB-Elf in Halbzeit zwei hergeschenkt, als sie auf die Spielweise der Iren nicht richtig reagiert hat. "Erste Halbzeit haben sie noch nicht so viel Druck erzeugt, noch nicht so viele lange Bälle gespielt. Das hat sich nach der Pause geändert. Das wussten wir, das ist auch völlig normal, wenn du in Rückstand bist, dass du dann zu Hause Druck machen musst. Bei uns war dann das Problem, dass wir den Ball nicht mehr zirkulieren lassen konnten, wir haben ihn zu schnell verloren", analysiert Koller.

Die Teilnahme an der WM 2018 in Russland ist für den Teamchef indes noch nicht verloren. Was ihn selbst optimistisch stimmt, dass es am 2. September mit einem dringend notwendigen Sieg in Wales klappt?

"Der eine oder andere Spieler kommt zurück. Es ist relativ früh in der Saison und nicht am Ende, wo man müde ist. Wir haben Spieler, die für die Entscheidung sorgen können. Wir haben die Möglichkeit, dort zu gewinnen."

Der bittere Ausgleich:


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Textquelle: © LAOLA1.at

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