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ÖFB: Großer Ärger über den Acker von Pristina

Ralf Rangnick echauffiert sich vor dem Spiel im Kosovo über den Zustand des Rasens. Patrick Wimmer fühlt sich an seine Kindheit erinnert.

ÖFB: Großer Ärger über den Acker von Pristina Foto: © GEPA

Angeblich wurde 2024 der Rasen im Fadil-Vokrri-Stadion von Grund auf saniert.

Ein neuer Hybrid-Rasen, ein modernisiertes Entwässerungs- und Bewässerungssystem sowie eine Rasenheizung.

Zu sehen ist im Oktober 2026 davon aber gar nichts. Das musste ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick im Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel gegen den Kosovo (So., ab 18 Uhr im LIVE-Ticker) mit Entsetzen feststellen.

Vielleicht Wiese, eher Acker

"Was wir hier morgen vorfinden… Ich habe selten einen so ungepflegten Platz gesehen wie hier", ärgert sich der Coach.

"Das ist bestenfalls eine Wiese, wenn nicht sogar ein Acker", echauffiert sich der Deutsche.

Patrick Wimmer ergänzt: "Dort, wo ich in den letzten Jahren gespielt habe, sind wir anderes gewohnt. Auf so einer Wiese habe ich schon lange nicht mehr gespielt."

Teppich hochheben im Happel

Es ist der vierte Rasen im vierten Nations-League-Spiel. Jener in Linz präsentierte sich in ausgezeichnetem Zustand – und ohne Loch.

Jener in Wien begeisterte Rangnick da schon eher weniger. "Das war ein frisch verlegter Rollrasen, den konnte man wie einen Teppich hochheben", berichtet er.

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Das Grün
Foto: ©GEPA

In Dublin war dann wieder alles picobello. "Viel größer könnte der Kontrast zwischen dem Platz in Irland und diesem hier nicht sein", sagt er in Pristina.

"Schwer zu verstehen"

Der Rasen hier erklärt im Nachhinein auch, "warum im Spiel Kosovo-Irland so viele Schüsse neben das Tor gegangen sind", sagt Rangnick. Von 25 verfehlten 16 ihr Ziel.

Der ÖFB-Teamchef ist jedenfalls fassungslos: "Wir haben gerade mal Anfang Oktober, kommen aus einer wunderschönen Wetterperiode, da ist es schwer zu verstehen, dass der Platz in so einem Zustand ist."

Es werde daher "für beide Mannschaften nicht so einfach, technisch gepflegten Fußball zu spielen", ist ihm bewusst.

Wimmers Kindheit

Rangnick betont, dass der Kosovo nämlich eigentlich auch technisch gute Kicker habe: "Es wird auch eine Rolle spielen, wer mit diesen Verhältnissen besser klarkommt."

Wimmer fühlt sich indes an seine Kindheit erinnert: "Ich bin auf so einer Wiese aufgewachsen, kenne das also. Eigentlich ist es ja schön, so etwas zu sehen, aber wenn man am Sonntag in der Kreisliga zuschauen ist."

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