Wolfgang Gramann muss den ÖFB verlassen

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Österreichs Fußball-Bund und sein ehemaliger Mediendirektor Wolfgang Gramann gehen künftig getrennte Wege.

Wie der ÖFB nur einen Tag vor der Präsidiumssitzung (heute) und der Hauptversammlung (Sonntag) vermeldet, wird eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses mit 31.8.2017 vereinbart.

Gramann war seit November 2011 beim ÖFB beschäftigt. Zuletzt arbeitete er als Marketingleiter in der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH. Die Trennung untermauert die sehr gereizte Stimmung innerhalb des ÖFB.

Gramann startete beim ÖFB als Projektleiter für die Bewerbung zur U21-EM 2015, im April 2012 wurde er zum Direktor für Medien und Kommunikation bestellt.

Den Posten hatte Gramann bis Anfang März dieses Jahres inne. Wie der ÖFB informierte, will man mit dem Kommunikations-Profi in den kommenden Jahren auf externer Basis weiter zusammenarbeiten.

Provinz-Posse rund um Wiederwahl von Leo Windtner

Klingt einvernehmlich, ist es aber wohl nicht!

Einige aufmüpfige Landespräsidenten sorgen seit der Pensionierung "ihres" Generaldirektors Alfred Ludwig für Misstöne innerhalb der ÖFB-Familie. Bereits die Wahlausschuss-Sitzung geriet zum Machtkampf zwischen der - nennen wir es einmal "Gruppe Ludwig" - rund um den Salzburger Präsidenten Herbert Hübel, den Tiroler Josef Geisler, den Burgenländer Gerhard Milletich, Bundesliga-Präsident Hans Rinner und der Franktion der Windtner-Getreuen.

ÖFB-Boss Leo Windtner, der am Sonntag in Zell am See trotz aller Widrigkeiten zum Präsidenten gewählt werden wird, geht nach der "Provinz-Posse" im Vorfeld arg beschädigt in seine dritte Amtszeit.

Nicht nur, dass ihm "Bauernopfer" Gramann abhanden gekommen ist, sondern auch die "Machtspielchen" der künftig vier Vizepräsidenten werden die Arbeit des 66-jährigen Oberösterreichers, der seit 2009 im Amt ist, nicht wirklich erleichtern.

Textquelle: © LAOLA1.at

Kommentar: Warum tut sich Leo Windtner das an?

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