Nordirland-Coach mit großem Respekt vor Arnautovic

 

Nordirlands Teamchef Michael O'Neill hat vor dem anstehenden Nations-League-Match zwischen Österreich und Nordirland (Freitag, ab 20:45 Uhr im LIVE-Ticker) ausdrücklich vor Marko Arnautovic gewarnt.

"Er hat das gewisse Etwas und kann Spiele entscheiden", sagte der 49-Jährige. Außerdem bezeichnete er "Arnie" als "große Gefahr für jeden Gegner".

Es werde eine schwierige Aufgabe für sein Team Arnautovic unter Kontrolle zu halten.

Besonders seine Schnelligkeit und seine Technik würden den West-Ham-Legionär auszeichnen.

Absagen auf beiden Seiten

Allerdings verfügen laut O'Neill auch die übrigen ÖFB-Kicker über hohe Qualität. "Wir müssen uns auf die ganze österreichische Mannschaft konzentrieren." Den Ausfall von David Alaba bezeichnete der 49-Jährige als "Bonus" für Nordirland.

Auch die Briten müssen auf einen prominenten Kicker verzichten. Kyle Lafferty sagte für die Partien gegen Österreich und in Sarajevo gegen Bosnien-Herzegowina (16.10., LIVE-Ticker) ab.

O'Neill deutete an, dass der Stürmer wegen Achillessehnenproblemen auf eine Anreise verzichtet hat. Allerdings kam Lafferty am vergangenen Sonntag für die Glasgow Rangers zum Einsatz. "Wir werden das nach den Länderspielen besprechen. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Spieler, die da sind", sagte O'Neill.

O'Neill zuversichtlich

Selbst ohne Lafferty sei ein positives Ergebnis für Nordirland möglich. "Wir haben in den letzten beiden Spielen (Anm.: 1:2 gegen Bosnien, 3:0 gegen Israel) gezeigt, dass wir uns weiterentwickelt haben und wollen das jetzt bestätigen", meinte O'Neill.

Der Nationaltrainer hat durchaus positive Erinnerungen an das Wiener Happel-Stadion. Dort wurde er am 12. Oktober 1994 beim 2:1-Sieg der Nordiren in der EM-Qualifikation gegen Österreich in der 56. Minute eingewechselt.

Beim 5:3-Erfolg über das ÖFB-Team 13 Monate später in Belfast erzielte er sogar zwei Tore. "Das sind schöne Erinnerungen. Wir haben es fast immer geschafft, gute Ergebnisse gegen Österreich zu holen", erklärte O'Neill.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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