"Kurz vor dem ersten WM-Spiel hieß es dann (von Rangnick, Anm.): 'Ich bleibe beim ÖFB'. Wenn man das ein bisschen verfolgt, ist es ein Aufbauen seines Status, ohne auf dem Platz die Antwort zu geben", sagte Stankovic.
"Im Vorfeld schon zu sagen: 'Ich bin der, der für euch da ist', aber immer wieder mit anderen Vereinen zu sprechen – wenn ich wirklich unbedingt beim ÖFB bleiben will, höre ich mir die anderen Sachen gar nicht an. Das ist, was mir schon ein bisschen sauer aufstößt, wenn ich an den ÖFB denke."
Ein "Befriedigend" für Rangnicks Amtszeit
Für Hamann war Österreichs Performance bei dem Großereignis im Sommer "bestenfalls Durchschnitt". "Da musst du schauen, wie sich kleinere Nationen wie die DR Kongo oder Kap Verde verkauft haben – die haben nicht 15 Spieler, die in der deutschen Bundesliga spielen", sagte der ehemalige Liverpool-Spieler.
Stankovic und Hamann würden Rangnicks bisherige Amtszeit mit einem "Befriedigend" bewerten.
Der Teamchef hat nun die Aufgabe, beim ÖFB einen Umbruch einzuleiten. Hamann: "Die Frage ist, ob sie genügend junge Spieler haben. Affengruber hat es gegen Liverpool super gemacht. Aber von solchen Spielern brauchst du drei, vier. So eine Generation, die sie im Moment haben, werden sie möglicherweise nicht mehr so schnell bekommen."
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