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Marko Stankovic über Rangnick: "ÖFB frisst ihm aus der Hand"

Die "Sky"-Experten Marko Stankovic und Didi Hamann äußern in ihrem Podcast Skepsis über Rangnicks Rolle beim ÖFB.

Marko Stankovic über Rangnick: "ÖFB frisst ihm aus der Hand" Foto: © IMAGO / Daniel Scharinger

Die beiden Ex-Profis sowie "Sky"-Experten Marko Stankovic und Didi Hamann äußern sich in ihrem gemeinsamen Podcast skeptisch über die Rolle von Teamchef Ralf Rangnick beim ÖFB.

"Was mir beim ÖFB ein bisschen Sorgen macht: Sie fressen ihm gefühlt aus der Hand. Alles, was Ralf Rangnick möchte, wird umgesetzt", sagt Stankovic.

"Abhängigkeiten, die irgendwann ungesund werden"

Hamann sprach über das ÖFB-Aus von Sportdirektor Peter Schöttel. Demnach habe Rangnick einen "größeren Anteil" daran. "Ich sehe ein bisschen die Gefahr, dass sich der ÖFB mit Ralf Rangnick in Abhängigkeiten begibt, die irgendwann ungesund werden", sagte der 53-Jährige.

Laut Stankovic, der sich auf Spielerkreise und Ex-ÖFB-Mitarbeiter bezieht, sei Rangnick mit Schöttels Arbeit nicht einverstanden gewesen.

Der Podcast wurde noch vor der Pressekonferenz am Montag aufgenommen, bei der Rangnick über seinen Kader für die anstehenden Nations-League-Spiele sprach. Bei dem Medientermin dementierte der Teamchef auch Berichte, wonach er nicht das beste Verhältnis mit Schöttel haben soll. "Das ist Quatsch", sagte Rangnick.

Stankovic zu den Milan-Gerüchten

Stankovic blickte zudem auf die Zeit vor der WM zurück, in der Rangnick mit einem Posten bei der AC Milan in Verbindung gebracht wurde.

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"Sky"-Experte Didi Hamann.
Foto: ©IMAGO / Jan Huebner

"Kurz vor dem ersten WM-Spiel hieß es dann (von Rangnick, Anm.): 'Ich bleibe beim ÖFB'. Wenn man das ein bisschen verfolgt, ist es ein Aufbauen seines Status, ohne auf dem Platz die Antwort zu geben", sagte Stankovic.

"Im Vorfeld schon zu sagen: 'Ich bin der, der für euch da ist', aber immer wieder mit anderen Vereinen zu sprechen – wenn ich wirklich unbedingt beim ÖFB bleiben will, höre ich mir die anderen Sachen gar nicht an. Das ist, was mir schon ein bisschen sauer aufstößt, wenn ich an den ÖFB denke."

Ein "Befriedigend" für Rangnicks Amtszeit

Für Hamann war Österreichs Performance bei dem Großereignis im Sommer "bestenfalls Durchschnitt". "Da musst du schauen, wie sich kleinere Nationen wie die DR Kongo oder Kap Verde verkauft haben – die haben nicht 15 Spieler, die in der deutschen Bundesliga spielen", sagte der ehemalige Liverpool-Spieler.

Stankovic und Hamann würden Rangnicks bisherige Amtszeit mit einem "Befriedigend" bewerten.

Der Teamchef hat nun die Aufgabe, beim ÖFB einen Umbruch einzuleiten. Hamann: "Die Frage ist, ob sie genügend junge Spieler haben. Affengruber hat es gegen Liverpool super gemacht. Aber von solchen Spielern brauchst du drei, vier. So eine Generation, die sie im Moment haben, werden sie möglicherweise nicht mehr so schnell bekommen."

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