Junuzovic: "Es ist nicht so wie früher"

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Nach 55 Spielen und sieben Toren hat Zlatko Junuzovic am Freitag seinen Rücktritt aus dem österreichischen Nationalteam bekanntgegeben.

In einer Video-Botschaft von Werder Bremen auf Facebook erklärt der 30-Jährige seinen Schritt.

"Die Entscheidung fällt mir extrem schwer, aber ich habe sie treffen müssen, weil es für mich besser ist. Es ist nicht so wie früher, es geht nicht so locker dahin, ich habe einige Verletzungen hinter mir. Deswegen will ich auf meinen Körper hören und kontrollierte Maßnahmen setzen."

Für den Werder-Kapitän, der bei der EURO im ersten Gruppenspiel gegen Ungarn (0:2) verletzt ausschied, gegen Portugal (0:0) fehlte und gegen Island (1:2) von der Bank aus zusehen musste, kam die Zeit, "wo man Prioritäten setzen muss".

Zuletzt gab der Mittelfeldspieler, der unter Marcel Koller als Zehner spielte, nach Achillessehnenproblemen erst vor der Länderspiel-Pause sein Saisondebüt gegen den HSV, spielte aber nur 27 Minuten und war damit auch kein Thema für die Quali-Spiele gegen Serbien (3:2) und Moldawien (1:0).

Highlight gegen Moldawien

Zuvor verpasste "Juno" schon das 0:1 in Wales und das 1:1 gegen Georgien. Der frühere Austrianer blickt überaus positiv auf die Zeit im Nationalteam zurück.

"Es war für mich immer eine Ehre, für das Nationalteam zu spielen. Es war eine überragende Zeit, ich habe so viele Persönlichkeiten getroffen und Trainer erlebt, die mich gestützt haben. Generell bin ich glücklic,h mit ihnen den Weg gegangen zu sein. Die Freundschaft wird für immer halten", so der Familienvater.

"Ich will mich bei jedem einzelnen bedanken, auch bei den Fans. Vor zwei Jahren herrschte eine unglaubliche Euphorie während der EURO-Quali. Das Heimspiel gegen Moldawien (1:0), in dem ich den Siegtreffer erzielt habe und wir mit eineinhalb Füßen bei der EURO waren, war für mich besonders."

Junuzovic weiter: "Das war so ein großer Schritt für das Nationalteam. Ich bin sehr froh, diese Momente erlebt haben zu dürfen und deswegen will ich einen positiven Abschluss für mich selber haben und zum Nationalteam mit Stolz zurückblicken können – und das kann ich."

Die Video-Botschaft von Zlatko Junuzovic:


Textquelle: © LAOLA1.at

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