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Hinteregger-"Weigerung": Nicht ohne Arnautovic!

Der "Linksverteidiger" nimmt seine ungewohnte Rolle mit Humor.

Hinteregger-

Das ÖFB-Team und seine Linksverteidiger - seit dem Rücktritt von Christian Fuchs eine Never Ending Story.

Beim 1:1 gegen Finnland fügte Martin Hinteregger dieser Geschichte ein neues Kapitel zu, indem er nach der Pause diese Position einnahm.

"Wenn du mit Marko Arnautovic auf einer Seite spielst, würde ich gerne jedes Spiel linker Verteidiger spielen", lacht der Augsburg-Legionär, um sich angesichts der Sperre des Kollegen spaßhalber gleich für Irland aus dem Spiel zu nehmen:

"Wenn Marko nicht links vorne spielt, spiele ich nicht links hinten."

Die Highlights des Spiels:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


Der Spontan-Linksverteidiger

Dies ist selbstredend eine scherzhafte Ansage. Mit Späßen über die Weigerung, links hinten zu spielen, muss man rund um das Nationalteam ja womöglich ein bisschen vorsichtig sein.

Wobei Hinteregger ohnehin der Typ ist, der überall spielt, wo ihn der Trainer aufstellt - auch wenn es ihn die letzten Kräfte kostet. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff am Innsbrucker Tivoli sank der Kärntner entkräftet zu Boden.

"Es war schon heftig", ist er als Innenverteidiger das Laufpensum eines Außenspielers nicht gewohnt, wobei er sich immer wieder fleißig in die Offensive einschaltete und auch die eine oder andere Weitschuss-Gelegenheit vorfand.

Geplant war sein Ausflug auf die linke Seite ganz und gar nicht, diese Spontan-Idee musste aus der Not heraus geboren werden: "Eigentlich war 'Drago' schon ausgewechselt, aber Markus Suttner hat kurz vor dem Anpfiff der zweiten Halbzeit gesagt, er kann doch nicht, weil der Muskel zugemacht hat. Dann haben wir schnell reagieren müssen und ich bin links rausgerutscht."

Hinteregger vermisst Arnautovic

Bei einer Viererkette ist Linksverteidiger die größte Problem-Position der ÖFB-Auswahl. Dass Hinteregger keine Dauer-Lösung sein kann, liegt auf der Hand.

Ausschließen will er jedoch nicht, wieder einmal auszuhelfen - Arnautovic hin oder her: "Wer weiß! Mit Verletzungen kann viel passieren. Wieso als nicht? Aber gehen wir mal nicht davon aus."

Dass Arnautovic und Hinteregger, ob absichtlich oder nicht, medial immer wieder ihren Spaß miteinander haben, ist bekannt. Auf dem Platz wird die Abwehrkraft den gesperrten Publikumsliebling - genau wie die übrigen ÖFB-Spieler - in Dublin jedoch vermissen:

"Extrem bitter! Er wird uns schmerzhaft fehlen. Wir müssen das als Mannschaft irgendwie kompensieren, aber das ist natürlich brutal, dass er nicht dabei ist."

"Gegen Finnland muss man als Österreich mehr Leistung zeigen"

Wie brutal Auftritte ohne Arnautovic sein können, demonstrierten die ersten 45 Minuten gegen Finnland.

"Wenn man gegen Finnland spielt, muss man als Österreich mehr Leistung zeigen und das Spiel auch gewinnen", spricht Hinteregger Klartext.





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