Foda: Jeder weiß, was wir für ÖFB geleistet haben

Foda: Jeder weiß, was wir für ÖFB geleistet haben Foto: © GEPA
 

ÖFB-Teamchef Franco Foda ist trotz der beiden Niederlagen in der WM-Qualifikation von Noch-ÖFB-Präsident Leo Windtner weiter das Vertrauen ausgesprochen worden - zumindest bis zu den Oktober-Matches.

Der Deutsche betonte nach dem 0:1 gegen Schottland angesichts der Teamchef-Diskussion zwar, nicht aufgeben zu wollen, als selbstverständlich sieht er seinen Verbleib aber nicht, wie er im Interview mit dem "Kicker" erklärt.

"Was ist heute im Fußball selbstverständlich?", fragt Foda. "Wir wissen alle, wie der Fußball funktioniert, wir kennen zudem die extremen Stimmungsschwankungen in beide Richtungen. Aber intern weiß jeder, wie wir arbeiten im Trainerteam. Jeder weiß, was wir für den ÖFB geleistet haben, und deshalb schenkt man uns nach zwei Niederlagen das Vertrauen", meint Foda.

Er führt das Erreichen des EM-Achtelfinales und den Einbau junger Spieler als Pluspunkte an. Die Niederlagen in Israel (2:5) und gegen Schottland (0:1) in Wien ordnet Foda als völlig unnötig ein. Der ÖFB-Teamchef weist neuerlich auf die namhaften Ausfälle, die fehlende Spielpraxis von Akteuren wie Konrad Laimer oder Florian Grillitsch sowie die kurze Vorbereitungszeit auf die Spiele hin. "Aber klar, wir Trainer sind immer verantwortlich, das ist unser Job. Das ist logisch."

Dass der derzeitige ÖFB-Präsident Leo Windtner mit 17. Oktober aus dem Amt scheidet, sorgt dennoch für Spekulationen. Wie Windtners Nachfolger - entweder Gerhard Milletich oder Roland Schmid - sich verhalten wird, ist offen. Foda meint dazu: "Die Frage, was alles passieren wird, kann ich nicht beantworten. Das liegt ja nicht in meinem Ermessensspielraum."

Sein Vertrag laufe jedoch bis März, sollte das Nationalteam das Play-off der WM-Qualifikation erreichen. "Wenn wir dann die Qualifikation noch schaffen sollten, vielleicht sogar über die Nations League, bis zum Ende der WM in Katar. Alles andere kann ein Trainer nicht beeinflussen", sagt Foda. Platz zwei sehe er durchaus noch im Bereich des Möglichen. Dazu müsste Österreich aber aus den restlichen vier Partien der WM-Qualifikation bestenfalls zwölf Punkte holen. Im Oktober geht es auf den Färöern und in Kopenhagen gegen den makellosen Tabellenführer Dänemark weiter.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..