Ein Mann am Weg nach oben

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David Alaba feiert seinen 25. Geburtstag! Aus dem Mega-Talent von einst ist längst ein gestandener Kicker geworden.

Obwohl der Wiener noch gut und gerne zehn Jahre lang auf höchstem Niveau kicken kann, ist er inzwischen zum Urgestein beim FC Bayern geworden und einer der besten Linksverteidiger der Welt.

Von der Akademie der Wiener Austria aus ist Alaba zum 57-fachen ÖFB-Teamspieler, Werbe-Testimonial und Titel-Sammler aufgestiegen.

LAOLA1 zeichnet seinen Weg vom ersten Schritt ins Profi-Geschäft vor zehn Jahren nach:

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15 Jahre (2007/08)

Während der Wiener bis dahin als mehr oder weniger anonymes Talent in der Austria-Akademie kickt, erlangt er mit 15 Jahren erstmals Bekanntheit. Im November debütiert er unter Herbert Gager in der U19. Im Winter nimmt Trainer Georg Zellhofer Aleksandar Dragovic und Alaba mit ins Trainingslager der Profis, am 13. April setzt ihn Didi Constantini beim 4:0 in der Bundesliga auf die Ersatzbank, aber nicht ein, keine Woche später feiert das Talent unter Thomas Janeschitz sein Debüt in der Ersten Liga für die Austria Amateure gegen die Red Bull Juniors.


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16 Jahre (2008/09)

Alaba ist im Sommer nach München übersiedelt, um fortan für den FC Bayern zu spielen. Dort stellt er sich Mitte August bei den B-Junioren mit einem Doppelpack gegen Eintracht Frankfurt vor und darf sich ab Oktober über einen Stammplatz bei den A-Junioren freuen.


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17 Jahre (2009/10)

Jetzt geht alles ganz schnell. Im Herbst wird Alaba Stammspieler bei den Bayern Amateuren in der 3. Liga unter Mehmet Scholl. Zudem setzt ihn Teamchef Didi Constantini im Oktober erstmals im ÖFB-Team ein und macht ihn damit zum jüngsten Teamspieler der Geschichte – beim 1:3 in Frankreich. Im März folgen unter Louis van Gaal die ersten Einsätze für die Bayern-Profis – in der Meisterschaft (in Köln) und der Champions League (in Florenz). Damit wird er zum jüngsten Bayern-Spieler in der Historie.

Titel: Deutscher Meister, DFB-Pokal-Sieger


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18 Jahre (2010/11)

An seinem 18. Geburtstag tritt der erste Profi-Vertrag bei den Bayern in Kraft, doch es gibt auch Rückschläge – im Herbst spielt Alaba zunächst nur bei den Amateuren, fällt dann wegen eines Außenbandrisses einige Zeit aus. Im Winter verleiht der Rekordmeister den Linksverteidiger an Hoffenheim, wo er im Mittelfeld einen Stammplatz erobert und im Jänner gegen St. Pauli sein erstes Bundesliga-Tor erzielt.


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19 Jahre (2011/12)

Zurück bei den Bayern startet der Wiener endgültig durch. Unter Jupp Heynckes ist er praktisch in jedem Spiel im Einsatz, mal als Joker, mal von Beginn an, mal im Mittelfeld, mit Fortdauer der Saison aber immer öfter in der Linksverteidigung. Bitter: Das „Finale dahoam“ in der Champions League gegen den FC Chelsea verpasst Alaba wegen einer Gelbsperre.

Titel: Fußballer des Jahres



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20 Jahre (2012/13)

Ein Ermüdungsbruch bedeutet einen verzögerten Start in die Saison, doch ab Ende Oktober ist der Jungstar nicht mehr aus der Linksverteidigung des FC Bayern wegzudenken. Im Oktober gelingt ihm gegen Kasachstan auch sein erstes Tor im ÖFB-Team. Gekrönt wird die Saison mit dem Gewinn der Champions League im Finale gegen Dortmund.

Titel: Champions-League-Sieger, Deutscher Meister, DFB-Pokal-Sieger, Fußballer des Jahres



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21 Jahre (2013/14)

Ein neues Abenteuer bei den Bayern beginnt – mit Pep Guardiola betreut fortan der zu diesem Zeitpunkt beste Trainer der Welt den Österreicher, der auch weiterhin ein Fixleiberl beim deutschen Rekordmeister hat. Erste Transfergerüchte tauchen auf, doch Alaba verlängert Anfang Dezember 2013 seinen Vertrag bis Sommer 2018.

Titel: Deutscher Meister, DFB-Pokal-Sieger, Klub-Weltmeister, UEFA-Supercup-Sieger, Sportler des Jahres, Fußballer des Jahres



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22 Jahre (2014/15)

Eine schwierige Saison. Gegen Ende der Herbstsaison und gegen Ende des Frühjahrs macht das Innenband im Knie dem ÖFB-Teamspieler zu schaffen, mehr als 20 Pflichtspiele verpasst Alaba deshalb. Wenn er fit ist, schiebt ihn Guardiola hin und her – Linksverteidigung, zentrales Mittelfeld, Innenverteidigung.

Titel: Deutscher Meister, Sportler des Jahres, Fußballer des Jahres



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23 Jahre (2015/16)

Die letzte Saison unter Guardiola bei den Bayern und das Aushängeschild des österreichischen Fußballs spielt fast nur noch in der Innenverteidigung, dafür – abgesehen von einer Kapselverletzung im Winter – aber immer. Im März unterschreibt der Wiener einen neuen Vertrag bei den Bayern – bis Sommer 2021. Und Alaba spielt natürlich eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Qualifikation des ÖFB-Teams für die EURO 2016.

Titel: Deutscher Meister, DFB-Pokal-Sieger, Fußballer des Jahres



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24 Jahre (2016/17)

Es war nicht der Sommer des David Alaba, der bei der EURO 2016 – wie das gesamte ÖFB-Team – weit hinter den Erwartungen zurückbleibt und deswegen viel Kritik erntet. Bei den Bayern rückt er unter Neo-Coach Carlo Ancelotti indes wieder auf die Position des Linksverteidigers.

Titel: Deutscher Meister, Fußballer des Jahres



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