David Alaba + Marko Arnautovic = purer Luxus

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Nicht nur Teamchef Marcel Koller war nach dem 2:0 gegen Moldawien voll des Lobes über das Zusammenspiel von David Alaba und Marko Arnautovic.

Auch die Kollegen waren zufrieden, etwa ihr direkter Hintermann Martin Hinteregger:

"Das ist natürlich purer Luxus, wenn zwei solche Spieler vor dir spielen. Ich habe genau gewusst, was ich heute zu tun habe, nämlich David und Marko den Rücken frei zu halten und sie mit Pässen zu füttern. Man hat gesehen, wie viel Druck über die linke Seite gekommen ist."

Die Highlights der Partie gegen Moldawien:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


Wasser auf den Mühlen

Diese Performance ist selbstredend Wasser auf den Mühlen all jener, die dieses Duo auch im üblichen 4-2-3-1-System auf derselben Seite, sprich Alaba als Linksverteidiger, sehen wollen, wenngleich hier schon ein feiner Unterschied zu seiner Mittelfeld-Rolle im 3-4-3 besteht.

Die Befürchtung, dass der Bayern-Star abseits des Zentrums nicht mehr so ins Spiel eingebunden ist, erwies sich zumindest in dieser Begegnung als völlig unbegründet. Mit 96 hatte er die mit Abstand meisten Ballkontakte aller ÖFB-Kicker, auch deutlich mehr als die 50 von Arnautovic.

Während sich der Stoke-Kicker jedoch nur vier Fehlpässe leistete und eine starke Passquote von 87,1 Prozent aufwies, landeten 17 Zuspiele von Alaba nicht beim Mitspieler, was eine Pasquote von 69,6 Prozent ergibt, wobei sich hier auch er eine oder andere riskantere Pass bemerkbar macht.

Alles in allem gibt es wenig am harmonischen Auftritt des Duos auszusetzen, noch dazu weil es in dieser Konstellation eine Premiere darstellte.

"Habe zusammen mit Marko Dampf gemacht"

"Ich denke, es war nicht zu übersehen, dass wir uns sehr gut verstehen und gute Aktionen nach vorne hatten", findet Alaba, "im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Wir konnten meistens das umsetzen, was wir uns vor dem Spiel auf der linken Seite vorgenommen haben. Wir hatten Räume, die wir gut ausgespielt und genutzt haben. Ich denke, ich habe mit Marko zusammen Dampf über die linke Seite gemacht."

Arnautovic assistiert: "Es ist sehr viel über links gelaufen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir miteinander im Nationalteam spielen, nur eben das erste Mal, dass wir auf links spielen. Es hat sehr gut geklappt. Wir kennen uns ja schon lange genug."

Final habe er zwei Tage vor dem Spiel erfahren, dass er links im Mittelfeld zum Einsatz kommen wird, verrät Alaba. Dass dies im Falle einer Dreierkette seine Position sein könnte, hatte er bereits vergangene Woche angekündigt.

Koller wiederum tat Kund, dass er nach seinem Entschluss, gegen Moldawien eine System-Umstellung vorzunehmen, zuerst das Gespräch mit Alaba gesucht habe. Die Sensibilität dieser "Glaubensfrage", ob der 24-Jährige im Zentrum oder links besser aufgehoben ist, ist wohl niemandem mehr bewusst als dem Schweizer.

Erinnerungen an Ribery?

"Jeder wollte ihn auf dieser Position sehen, jetzt habt ihr ihn gesehen und er hat eine super Leistung gebracht. Jetzt sind wir alle zufrieden", spitzt Arnautovic, der sich ebenfalls stets für Alaba im Mittelfeld-Zentrum ausgesprochen hatte, die Debatte ein wenig zu.

Man darf gespannt sein, ob Alaba/Arnautovic nur ein einmaliger Flirt auf der linken Seite war, oder doch eine längerfristige Beziehung daraus entstehen könnte. Letztlich liegt es in der Hand von Koller, die beiden zu einem Fußballer-Paar zu verkuppeln.

Ein solches stellt Alaba in München seit Jahren mit Franck Ribery dar. Den vielleicht etwas frühen Hinweis eines Kollegen, dass das Zusammenspiel mit Arnautovic an jenes mit dem Franzosen erinnert habe, kontert der ÖFB-Ersatz-Kapitän mit einem: "Echt?"

"Nein, nein, ich habe schon gewusst, dass der Marko vor mir spielt. Aber es klappt halt sehr gut mit guten Spielern. Wir haben gezeigt, dass wir sehr gut miteinander harmonieren, uns sehr gut verstehen auf dem Platz und ähnlich wie bei Franck auch außerhalb des Platzes. Passt gut."






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Textquelle: © LAOLA1.at

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