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"Das ist nicht nur in Österreich so"

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ÖFB-Teamchef Marcel Koller und sein Mammutprogramm bis zur EURO.

Neben all den anderen intensiven Vorbereitungen beschäftigt sich der 55-Jährige derzeit akribisch mit den kommenden beiden Test-Gegnern Malta und Niederlande beziehungsweise den drei EM-Kontrahenten.

Für dieses zweiteilige LAOLA1-Interview ließ sich der Schweizer aus dem Analyse-Alltag reißen. Zu besprechen gab es auch genügend.

Ob die Debatte über den zweiten Anzug, unnötige Gegentore, die Ambitionen von Marko Arnautovic, die taktische Variable David Alaba, die fehlende Turniererfahrung, die Rahmenbedingungen im ÖFB oder die immer weiter aufgehende Schere zwischen Nationalteam und Liga - Koller gewährt umfangreichen Einblick in seine Gedankenwelt.

Hier geht es zu Teil 2 des Koller-Interviews: Der wahre Schlüssel für eine erfolgreiche EM

LAOLA1: Sie haben sich bis zur EURO ein umfangreiches Programm vorgenommen. Bei welcher Analyse störe ich Sie gerade?

Marcel Koller (lacht): Bei Malta!

LAOLA1: Wenn ich ehrlich bin, war ich ziemlich überrascht, dass sie sich 55 Spiele bis zum Zeitpunkt nach den Tests gegen Albanien und die Türkei aufbewahren. War da die Neugier nie groß, das eine oder andere Spiel eines Gruppen-Gegners vorzuziehen und anzuschauen?

Koller: Ja, schon. Ich habe sie relativ früh auf den Laptop kopiert. Aber: Schritt für Schritt! Ich bin noch geduldig geblieben. Es fing schon an zu kribbeln, aber wichtig ist zunächst einmal, die kommenden Gegner anzuschauen und nicht weit nach vorne zu gehen und das, was noch vor der Tür steht, zu vergessen und zu vernachlässigen.

LAOLA1: Beim letzten Lehrgang konnte man grundsätzlich den Eindruck gewinnen, dass Sie das Thema EURO nicht noch größer machen wollen, als es ohnehin schon ist.

Koller: Weil es dafür noch viel zu früh war. Es gab noch diese zwei Spiele. Man weiß auch, welches Geschrei es bei zwei Niederlagen gegeben hätte: „Und was ist jetzt mit der EURO?“ Daher haben wir in den letzten viereinhalb Jahren eigentlich immer Schritt für Schritt gedacht – vielleicht am Anfang noch nicht ganz, aber wir sind dahin gekommen, dass wir immer das nächste Spiel als das Wichtigste betrachten. Damit sind wir gut gefahren, daher gibt es keinen Grund, das zu ändern.

LAOLA1: Ein Event wie die EURO ist von der Dimension her etwas, das die meisten Spieler noch nicht erlebt haben und viel größer als etwa der Qualifikations-Alltag. Natürlich wird es Ablenkungen geben, die Medienberichterstattung wird noch intensiver. Schon beim letzten Camp haben Sie die Unruhe durch Prämienverhandlungen oder Sponsoren-Termine moniert. Wie begegnen Sie diesem Thema?

Koller: Indem wir von unserer Seite her natürlich vieles eingrenzen und sagen: „Okay, das geht jetzt nicht!“ Vor allem die Medienabteilung ist da stark belastet, weil viele Anfragen kommen und sie vieles absagen müssen. Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass uns irgendjemand irgendwie nicht passt. Vielmehr reicht die Zeit einfach nicht, um jeden bearbeiten zu können, weil wir anderes zu tun haben – und das im Moment wichtiger ist.

LAOLA1: Zuletzt wurde diskutiert, ob der zweite Anzug nicht passt. Wie sehr stört Sie diese Debatte?

Koller: Diese Debatte kann man ja nicht beeinflussen. Es ist natürlich schwieriger, in ein Spiel reinzukommen oder die Möglichkeit zu haben, einmal eine Halbzeit zu spielen, als regelmäßig zu spielen. Es ist uns jedoch bewusst, dass Spieler fehlen und ausfallen können. Das haben wir in den für mich zwei wichtigsten Spielen gezeigt: Gegen Russland hat David Alaba zwei Mal gefehlt und wir haben gewonnen. Wenn vom Stamm fünf oder sechs ausfallen, ist es aber auch in anderen Nationen so, dass es ein anderes Spiel wird. Das ist nicht nur in Österreich so.


LAOLA1: Kapitän Christian Fuchs hat in einem Interview gemeint, dass sich Spieler aus der zweiten Reihe vielleicht zu viel Druck auferlegen, wenn sie einmal eine Chance bekommen. Bei Ramazan Özcan hatten wir etwa dieses Thema. Sehen Sie dieses Problem auch?

Koller: Ich sehe es nicht als Problem. Es ist auch ein bisschen zu pauschal zu sagen: „Die sind jetzt unter Druck.“ Klar, jeder will auf sich aufmerksam machen. Das ist jedoch eine individuelle Sache, die man bespricht: „In der und der Situation musst du ein bisschen ruhiger sein, vielleicht erst einmal die Situation erkennen und nicht immer volle Pulle alles reinhauen.“ Manchmal reicht es sogar, eine Spur weniger zu laufen, dafür mehr den Kopf dabei zu haben oder sich bewusster zu konzentrieren. Es ist nicht notwendig, irgendetwas anderes zu spielen, sondern einfach nur das, was das Spiel braucht.

LAOLA1: Seit die Qualifikation feststeht, hat sich die Zahl der Gegentore wieder erhöht, darunter waren auch sehr vermeidbare. Beunruhigt Sie das oder ist das Vertrauen groß, dass die Mannschaft, wenn es zählt, auf Knopfdruck da ist und so eiskalt wie in der Quali agieren kann?

Koller: Wenn wir Gegentore bekommen, aber immer eines mehr schießen, passt es ja auch. Auf Knopfdruck ist relativ leicht gesagt. Es ist entscheidend, dass man das auf den Platz bringt. Den Jungs ist das sicher auch bewusst, man kann aber auch da nichts versprechen. Nach dem Albanien-Spiel habe ich gesagt, dass in der Defensivarbeit der Erfolg liegt. Im Türkei-Spiel habe ich nicht recht bekommen. Aus dem Spiel heraus hatte die Türkei keine einzige Torchance. Du kannst defensiv hervorragend spielen und trotzdem verlieren.

Passt der zweite Anzug im Nationalteam?
Foto: © GEPA

LAOLA1: In Ihrem Buch haben Sie geschildert, dass die Mannschaft in Montenegro vor der Pause ihre Grundwerte verraten habe. Sind Spiele, in denen es um weniger geht, noch mehr Kopfsache?

Koller: Es geht um die innere Einstellung. Sie haben ja x-fach gezeigt, sie können Fußball spielen. Aber das braucht auch immer persönliche Überwindung. An manchen Tagen geht es dir nicht so gut, du hast schwere Beine – genau dann ist der Kopf entscheidend, indem man sich sagt: „Weißt du was? Egal! Da gehe ich jetzt drüber und spüre das nicht! Jetzt muss ich einfach Gas geben!“

LAOLA1: Sie haben mit Alessandro Schöpf einen Spieler mit wahrscheinlich längerfristiger ÖFB-Perspektive dazu geholt. Ist der Reiz da, einen zweiten oder dritten Jungen die Erfahrung einer EURO sammeln zu lassen oder überwiegt diesmal der „Familien-Gedanke“ in Ihrem Kader?

Koller: Ich denke nicht, dass wir in einer Phase sind, in der wir groß testen können. Vor einer Endrunde ist das nicht der richtige Zeitpunkt. Aber wir haben natürlich junge Spieler mit Perspektive, die aus unserer Sicht die Qualität haben, im Nationalteam zu spielen, im Blick – je nach Situation. Wir wissen ja auch noch nicht, ob der eine oder andere verletzt ist und wir etwas machen müssen.

LAOLA1: Apropos „Familien-Gedanke“. Marko Arnautovic ist beim letzten Lehrgang gefragt worden, wie glücklich es ihn macht, dass einige Kollegen Chancen auf den Meistertitel haben. Er meinte, viel wichtiger sei es, dass man jene mitnimmt, denen es im Verein gerade nicht so gut geht. Ist er inzwischen einer, der diesen Gedanken mit am meisten verinnerlicht hat?

Koller: Das leben eigentlich alle sehr offen, herzlich und zuvorkommend. Wenn einmal etwas sein sollte, merkt man die Gruppendynamik. Dann kommen die ein bisschen älteren Spieler und versuchen, das zusammenzuhalten. Das ist gut. Aber da sind viele mit dabei, da ist er nicht der Einzige. Ganz am Anfang war es ja so, dass viele ihn mitgenommen haben. Jetzt spürt er diese Harmonie. Das tut ihm gut. Er hat viel Energie, davon kann er auch etwas abgeben.

"Wenn Marko mit seinen Fähigkeiten, seinem Körper, seiner Schnelligkeit plus Beweglichkeit permanent auf sehr hohem Level spielt, sei es beim Nationalteam oder bei Stoke, werden große Vereine kommen!"

Marcel Koller über Marko Arnautovic

LAOLA1: Hat man es „geschafft“, wenn selbst ein etwas eigenwilliger Charakter wie Arnautovic solch eine Wandlung vollzieht?

Koller (lacht): Das denke ich nicht, denn wo ist das Ende? Das kann ja noch weitergehen. Wenn ich sage: „Jetzt habe ich es geschafft“, lege ich mich auf die Seite, bin genügsam und dann geht es verdammt schnell wieder auf die andere Seite. Das ist ein ständiges Weiterarbeiten und Dranbleiben – ein ständiger Prozess.

LAOLA1: Ständiger Prozess ist ein gutes Stichwort. Wenn Sie über Arnautovic sprechen, betonen Sie bei allem Lob gerne, dass da noch mehr geht.

Koller: Das ist ja auch so!

LAOLA1: Woran messen Sie das? Geht es rein darum, was er am Platz zeigt oder muss er mit seinen Qualitäten nicht bei einem großen Verein gespielt haben?

Koller: An seinem Spiel, an seiner Qualität, an seiner Power und wie er es dann umsetzt. Es ist ja nicht meine Aufgabe, ihm zu sagen: Du musst bei einem Topverein permanent gespielt haben. Das muss er selbst rausfinden. Ich kann ihm nur mitgeben: Wenn er mit seinen Fähigkeiten, seinem Körper, seiner Schnelligkeit plus Beweglichkeit permanent auf sehr hohem Level spielt, sei es beim Nationalteam oder bei Stoke, werden große Vereine kommen! Da geht es natürlich um Konstanz. Er hatte früher sicher zu wenig Konstanz in seinen Leistungen. Das hat sich stabilisiert. Die EURO ist eine Plattform, um sich auf sehr hohem Level zu zeigen. Da gilt es in jedem Spiel Topleistungen abzurufen – in der Defensive wie in der Offensive. Wenn du das tust, sehen das auch die Scouts anderer Vereine. Dann hast du eventuell die Möglichkeit, zu einem Topverein zu wechseln.

LAOLA1: Benutzen Sie das „Sprungbrett EURO“ eigentlich als Extramotivation?

Koller: Das wissen die Spieler selber. Das muss ich nicht zusätzlich anmerken. Aktuell zumindest nicht, jetzt ist es noch zu früh. Aber vielleicht kommt das noch.


Das Gespräch führte Peter Altmann

Teil 2 des Koller-Interviews: Alaba und die Taktik, der Schlüssel für die EM, die fehlende Turniererfahrung, seine neuen Chefs und die Schere zur Bundesliga

 

Wie hat der aktuelle ÖFB-Teamkader die Heim-EURO 2008 miterlebt? Bilder-Zeitreise:

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Der ÖFB ist zum zweiten Mal bei einer Europameisterschaft dabei. Teamchef Marcel Koller hat schon länger seinen Stamm gefunden. Bild 2 von 120
Doch in welcher Phase befanden sich die aktuellen Teamkicker während der EURO 2008, als Österreich das letzte Mal bei einem Großereignis dabei war? Bild 3 von 120
Robert Almer Bild 4 von 120
Österreichs Nummer eins hütete 2008 so wie heute das Tor der Wiener Austria. Er kam im Sommer vom SV Mattersburg. Bild 5 von 120
Bei den Veilchen musste er sich aber hinter Szabolcs Safar als Nummer zwei unterordnen. Bild 6 von 120
Ramazan Özcan Bild 7 von 120
Der Voralberger war bereits bei der EURO 2008 mit von der Partie. Bild 8 von 120
Als Nummer drei hinter Jürgen Macho und Alexander Manninger kam er jedoch zu keinem Einsatz. Bild 9 von 120
Heinz Lindner Bild 10 von 120
Der damals 17-Jährige schaffte im Jänner 2008 den Sprung von der U19 zu den Austria Amateuren. Bild 11 von 120
Nach eineinhalb Jahren wurde er schlussendlich fix zu den violetten Profis befördert. Bild 12 von 120
Andreas Lukse Bild 13 von 120
Der Wiener kehrte noch während der EURO nach dem Leihende von DSV Leoben zu Rapid zurück. Bild 14 von 120
Absolvierte in der Saison 08/09 neun Spiele für Grün-Weiß. Danach folgten zahlreiche Stationen. Seit Sommer 2014 glücklich in Altach. Bild 15 von 120
Florian Klein Bild 16 von 120
Während sich Österreich für das Heim-Event vorbereitete, brachte sich Klein mit dem LASK für das zweite Jahr in der Bundesliga in Schuss. Bild 17 von 120
Eine Saison später folgte der Wechsel zur Wiener Austria. Bild 18 von 120
György Garics Bild 19 von 120
Auch Garics kennt das Feeling einer Europameisterschaft bereits. Bild 20 von 120
Damals für Napoli tätig, absolvierte der Wiener die Gruppenspiele gegen Polen und Deutschland über die volle Distanz. Bild 21 von 120
Aleksandar Dragovic Bild 22 von 120
Dass Dragovic unheimliches Talent besitzt, wusste man bereits 2008, als er mit 17 Jahren von den Amateuren zu den Austria-Profis hochgezogen wurde. Bild 23 von 120
Mittlerweile ist er jener Österreicher, für den die höchste Ablösesumme (9 Mio. Euro) bezahlt wurde. Bild 24 von 120
Martin Hinteregger Bild 25 von 120
Gerade einmal 15 Jahre war Hinteregger, als der ÖFB gegen Kroatien sein 1. EM-Match bestritt Bild 26 von 120
Der Kärntner war zur Zeit der EURO eine fixe Größe in Salzburgs U16. Bild 27 von 120
Sebastian Prödl Bild 28 von 120
Der nächste EM-erfahrene Kicker im aktuellen Teamkader, der 2008 wenige Wochen vor Turnierstart einen Vertrag bei Werder Bremen unterschrieb. Bild 29 von 120
Der Steirer handelte sich gegen Kroatien und Polen jeweils Gelb ein und war ausgerechnet gegen Deutschland gesperrt. Bild 30 von 120
Kevin Wimmer Bild 31 von 120

Das nennt man wohl einen kometenhaften Aufstieg. 2008 noch im Nachwuchs des LASK aktiv,...

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... gelang ihm der Sprung zum 1. FC Köln und schlussendlich zu Tottenham. Und das mit 22 Jahren. Bild 33 von 120
Christian Fuchs Bild 34 von 120
Der Kapitän hat ebenfalls schon eine EM-Teilnahme zu Buche stehen. Bild 35 von 120

Absolvierte das letzte Gruppenspiel gegen Deutschland und wechselte danach vom SV Mattersburg zum VfL Bochum.

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Markus Suttner Bild 37 von 120
Der Linksverteidiger spulte während der EURO 2008 die Vorbereitung bei der Wiener Austria ab. Bild 38 von 120
Am 8. Oktober 2008 feierte er sein Bundesliga-Debüt gegen Kapfenberg (0:0). Bild 39 von 120
Andreas Ulmer Bild 40 von 120
Nach einer durchwachsenen Zeit in Wien wechselte Ulmer im Sommer 2008 zur SV Ried. Bild 41 von 120
Dort gelang dem Oberrösterreicher der Durchbruch und in Folge ein Transfer zu RB Salzburg. Bild 42 von 120
Michael Madl Bild 43 von 120
Nach dem Leihende bei Wacker Innsbruck kehrte Madl zur Austria zurück. Bild 44 von 120
Richtig glücklich wurde er in Favoriten jedoch nie. Nach zwei Jahren in Wr. Neustadt folgte ab 2012 das Engagement bei Sturm. Bild 45 von 120
David Alaba Bild 46 von 120
Im Sommer 2008 sicherte sich Bayern München die Dienste des Superstars. Bild 47 von 120
Die Austria kassierte damals eine Ablösesumme von 150.000 Euro. Alabas aktueller Marktwert: 45 Millionen Euro. Bild 48 von 120
Julian Baumgartlinger Bild 49 von 120
2008 stand Baumgartlinger bei 1860 München unter Vertrag. Bild 50 von 120
Dort konnte er sich jedoch nie entfalten, weshalb ein Jahr später der Wechsel zur Austria folgte. Bild 51 von 120
Stefan Ilsanker Bild 52 von 120
Der Sohn von Salzburg-Urgestein Herbert Ilsanker kickte während der EURO 2008 im Nachwuchs von Red Bull. Bild 53 von 120
Nach zwei Jahren in Mattersburg (2010-2012) folgte die Rückkehr zu RBS und die Transformation zum Führungsspieler. Bild 54 von 120
Veli Kavlak Bild 55 von 120
Der Wiener mit türkischen Wurzeln feierte wenige Tage vor EM-Start den 32. und bislang letzten Titel mit Rapid. Bild 56 von 120
Seit 2011 ein fixer Bestandteil beim türkischen Traditionsverein Besiktas Istanbul. Bild 57 von 120
Christoph Leitgeb Bild 58 von 120
"Leiti" zählt auch schon zu den alten Hasen im ÖFB-Team und absolvierte bei der EURO 2008 zwei Gruppenspiele. Bild 59 von 120
Unvergessen bleibt wohl seine Großchance im Match gegen Polen beim Stand von 0:0, als er allein vor dem Tor an Boruc scheiterte. Bild 60 von 120
Valentino Lazaro Bild 61 von 120
2008, also mit 12 Jahren, genoss Lazaro gerade seine Ausbildung in der Jugendabteilung des Grazer AK. Bild 62 von 120
Ab 2011 kickte er im Nachwuchs von Red Bull Salzburg und machte früh auf sich aufmerksam. Bild 63 von 120
Zlatko Junuzovic Bild 64 von 120
Die EURO 2008 kam für "Sladdi" noch zu früh. Statt EM-Flair stand die Saison-Vorbereitung mit Austria Kärnten am Programm. Bild 65 von 120
2009 heuerte er bei der Austria an, seit Jänner 2012 ist Bremen seine fußballerische Heimat. Bild 66 von 120
Marko Arnautovic Bild 67 von 120
Als sich Spanien in Wien zum Europameister krönte, war der junge Arnautovic gerade bei Twente Enschede engagiert. Bild 68 von 120

2009 ging es zu für ein Leihjahr zu Inter, danach folgten Bremen (ab 2010) und Stoke (ab 2013).

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Alessandro Schöpf

Bild 70 von 120 | © GEPA

2008 war der nunmehrige Schalke-Legionär gerade Mal 14 Jahre alt und spielte in der Akademie Tirol.

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2009 wechselte er in den Nachwuchs des FC Bayern München.

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Martin Harnik Bild 73 von 120
Dank Josef Hickersberger ist Harnik Österreichs aktueller Rekordspieler, was EM-Einsätze betrifft. Bild 74 von 120
Der Stuttgart-Legionär absolvierte bei der Heim-EM 2008 alle drei Gruppenspiele. Bild 75 von 120
Jakob Jantscher Bild 76 von 120
Als im Sommer 2008 eine ganze Nation dem ÖFB die Daumen drückte, war für Jantscher Teambuilding bei Sturm angesagt. Bild 77 von 120
2010 holte ihn Salzburg. Danach folgten die Stationen Dinamo Moksau (2012/Leihe), NEC (2013) und schlussendlich Luzern. Bild 78 von 120
Marcel Sabitzer Bild 79 von 120
Ein Jahr vor der EURO 2008 gewann Sabitzer als 13-Jähriger das Schülerliga-Finale mit SHS Weiz. Bild 80 von 120
Danach ging es über Admira, Rapid und Salzburg in die 2. dt. Liga zu RB Leipzig. Bild 81 von 120
Yasin Pehlivan Bild 82 von 120
2008 erlebte der Wiener als Spieler der Rapid-Amateur, ehe er Anfang 2009 zu den Profis hochgezogen wurde. Bild 83 von 120
Nach seiner eher überschaubar erfolgreichen Zeit in der Türkei, kehrte er im August 2015 nach Österreich zu Salzburg zurück. Bild 84 von 120
Stefan Schwab Bild 85 von 120
Während der EURO 2008 absolvierte Schwab gerade seine Ausbildung in Salzburg, bei der U19 von Red Bull. Bild 86 von 120
Über die Juniors, Lustenau und Admira landete der Mittelfeldmann im Sommer 2014 bei Rapid. Bild 87 von 120
Philipp Schobesberger Bild 88 von 120
Seine Ausbildung genoss Schobesberger in der Jugendabteilung des LASK. Zwischen 2010 und 2011 spielte er für UFC Eferding in der OÖ Liga. Bild 89 von 120
Obwohl er im Jänner 2014 seinen Wechsel zu Sturm ankündigte, unterschrieb er Ende März 2014 bei Rapid. Bild 90 von 120
Guido Burgstaller Bild 91 von 120
Als sich die EURO 2008 dem Ende näherte, verpflichtete Erstliga-Klub Wiener Neustadt den damals 19-Jährige vom FC Kärnten. Bild 92 von 120
2011 sicherte sich Rapid seine Dienste, nach dem Albtraum im Cardiff aktuell erfolgreich in Nürnberg unterwegs. Bild 93 von 120
Florian Kainz Bild 94 von 120
Als 15-jähriger Sturm-Kicker verfolgte Kainz das Großevent 2008. Bild 95 von 120
Im Juli 2014 suchte er bei Rapid eine neue Herausforderung. Bild 96 von 120
Robert Gucher Bild 97 von 120
Der Steirer übersiedelte wenige Tage nach dem EM-Finale vom GAK zu Frosinone nach Italien. Bild 98 von 120
Im Winter 2011 wechselte er für eineinhalb Jahre leihweise nach Kapfenberg. Seit Sommer 2015 Serie-A-Spieler. Bild 99 von 120
Marc Janko Bild 100 von 120
Janko schafft 2008 den Cut nicht, Teamchef Hickersberger strich den Blondschopf im letzten Moment aus seinem 23-Mann-EM-Kader. Bild 101 von 120
Der Niederösterreicher ließ sich jedoch nicht hängen und erzielte in der Saison 2008/2009 unglaubliche 39 Liga-Tore für Salzburg. Bild 102 von 120
Rubin Okotie Bild 103 von 120
Okotie wurde im Sommer 2008 von den Austria Amateuren zu den Profis befördert. Bild 104 von 120
Nach einer schweren Knieverletzung und etlichen Stationen aktuell bei 1860 München unter Vertrag. Bild 105 von 120
Lukas Hinterseer Bild 106 von 120
2008 wechselte Hinterseer von der AKA Tirol U18 zu den Amateuren von Wacker Innsbruck. Bild 107 von 120
Nach seiner Beförderung zu den Profis folgten Leihen zu FC Lustenau und Vienna, ehe er 2014 zu Ingolstadt wechselte. Bild 108 von 120
Andreas Weimann Bild 109 von 120
Ein Jahr vor der EURO 2008 übersiedelte Weimann aus dem Rapid-Nachwuchs in jenen von Aston Villa. Bild 110 von 120
Erst im Sommer 2015 trennten sich ihre Wege wieder. Nun bei Derby County unter Vertrag. Bild 111 von 120
Philipp Hosiner Bild 112 von 120
Nach der EURO 2008 war Hosiner recht erfolgreich für die zweite Mannschaft von 1860 München unterwegs. Bild 113 von 120
2010 kam er zurück nach Österreich (Vienna). Nach dem Gastspiel bei der Admira folgte der absolute Durchbruch bei der Austria. Bild 114 von 120
Marco Djuricin Bild 115 von 120
Während der EURO 2008 ging der Transfer vom FC Stadlau zur U17 von Hertha BSC über die Bühne. Bild 116 von 120
In Deutschland blieb ihm der ganz große Durchbruch verwehrt, nach Sturm und Salzburg jetzt bei Brentford tätig. Bild 117 von 120
Karim Onisiwo Bild 118 von 120
Der Wiener war 2008 in der zweiten Mannschaft der Vienna tätig. Bild 119 von 120
Über Ostbahn XI, Neumarkt, Straßwalchen und Austria Salzburg landete er bei Mattersburg. Bild 120 von 120
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Marcel Koller

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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