Foda beobachtet Barnes genau

Foda beobachtet Barnes genau Foto: © getty
 

Franco Foda beschäftigt sich intensiv mit Ashley Barnes.

Nachdem seine Assistenten Thomas Kristl und Imre Szabics den Burnley-Profi, der eine österreichische Großmutter, aber noch keinen österreichischen Reisepass hat, schon live beobachtet haben, sieht der ÖFB-Teamchef dem Stürmer am kommenden Wochenende im Spiel gegen West Ham auf die Beine.

"Dann haben wir einmal die sportliche Qualität. Die ist entscheidend, um weitere Schritte folgen zu lassen", sagt der Deutsche über den 28-Jährigen.


2008 hat Barnes bereits einmal für Österreichs U20-Nationalteam gespielt.

Freude mit Janko

Weit mehr Länderspiele hat Marc Janko bestritten. Bei Fodas ÖFB-Premiere im November gegen Uruguay (2:1) stand der Routinier aber nicht im Aufgebot. Der Teamchef wollte andere Optionen ausprobieren, weil er Janko schon kannte. Der 34-Jährige sei aber nach wie vor ein Thema. "Er hat Gott sei Dank einen Verein gefunden", sagt Foda über dessen Wintertransfer zum Schweizer Erstligisten FC Lugano. "Jetzt ist wichtig, dass er dort Rhythmus findet und zum Spielen kommt."

Dann könnte Janko, mit 28 Toren in 66 Länderspielen auf Rang vier der ewigen ÖFB-Schützenliste, sein Konto im Team vielleicht noch weiter aufbessern. "Ich kenne Marc, er ist bereit", versichert Foda. "Egal ob er nominiert ist oder auf Abruf - er ist noch heiß. Es ist für einen Trainer gut zu wissen, so einen Spieler in der Hinterhand zu haben."

Baumgartlinger bleibt Kapitän

Neu gestaltet wird im nächsten Team-Lehrgang in drei Wochen auf jeden Fall der Spielerrat. Mit Zlatko Junuzovic und Martin Harnik haben zwei arrivierte Kräfte im Herbst ihre Nationalteamkarrieren beendet. Den Kapitän wird Foda selbst bestimmen. Er wird wieder Julian Baumgartlinger heißen. "Es gibt keinen Grund, auf dieser Ebene etwas zu ändern", meinte der ÖFB-Coach. "Aber man braucht nicht nur einen Kapitän." An der Hierarchie darunter wird im Camp in Klagenfurt gearbeitet.

Beim nächsten Doppeltest gegen Russland (30. Mai) und Deutschland (2. Juni) soll die Mannschaft bereits fit für die Premiere der Nations League im Herbst sein. Die dortigen Gruppengegner Bosnien und Nordirland sind zwar keine WM-Starter, Foda wird beim Turnier im Sommer in Russland dennoch wie Kristl und Szabics vor Ort sein. Zehn bis zwölf Spiele will das Trio beobachten - hauptsächlich mit europäischen Teams. Im Dezember erfolgt die Auslosung der EM-Qualifikation für 2020. Foda: "Da wollen wir einfach gut vorbereitet sein."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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