ÖFB-Cup: Bei diesen Namen klingelt's

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Eine Woche nach dem Ende der Weltmeisterschaft startet der heimische Fußball wieder durch.

Mit der Partie Leobendorf gegen Neuberg wird die erste Runde des ÖFB-Cups am Freitag, um 17:45 Uhr, eröffnet (HIER alle Spiele im LIVE-Ticker).

32 Paarungen stehen bis Sonntag auf dem Programm, einmal mehr versuchen die Außenseiter den Favoriten ein Bein zu stellen.

Einige bekannte Gesichter tummeln sich bei so manchem Klub aus den unterklassigen Ligen - bei diesen zehn Namen klingelt es garantiert.

MARIO KONRAD (Leobendorf)

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Der 35-jährige Stürmer spielt seit 2014 für Leobendorf, das mittlerweile in der Regionalliga Ost gelandet ist. Ingesamt 92 Bundesliga-Spiele machte Konrad, darunter 21 für den SK Rapid. Weiters spielte der Wiener auch für den LASK, mit dem er 2007 in die Bundesliga aufstieg sowie Unterhaching, Altach, Horn und den FC Liefering. Mit Sascha Laschet hat Konrad in Niederösterreich einen ehemaligen Bundesliga-Spieler als Trainer. Der frührere Verteidiger lief 18 Mal für Pasching im Oberhaus auf.

ROMAN WALLNER (Grödig)

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Ja, er spielt auch noch. Der 36-jährige Stürmer ist seit 2017 beim SV Grödig engagiert und wird mit seinen jungen Teamkollegen versuchen, in der ersten Runde Bundesliga-Aufsteiger Hartberg ein Bein zu stellen. Wallner, der u.a. für Sturm, Rapid, Austria, Salzburg, Wacker, LASK etc. spielte, kann auf nicht weniger als 370 Bundesliga-Spiele zurückblicken, hinzukommen zehn Einsätze in der deutschen Bundesliga sowie einer in der Champions League - damals als 16-Jähriger beim 0:2 Sturms gegen Inter. Da spielte Roberto Baggio (!) noch mit.

HARUN SULIMANI (WSC Hertha)

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Der Ex-Austrianer Emin Sulimani hat mittlerweile seine Karriere beendet, der Ex-Admiraner Benjamin Sulimani spielt mittlerweile beim SV Stripfing - aber ein Sulimani-Bruder kommt zumindest an diesem Wochenende noch in den Genuss eines Duells mit einem Bundesligisten. Harun, 26 Jahre jung und früherer Zweitliga-Stürmer bei Blau-Weiß Linz, trifft auf den LASK. Apropos Wels: Aus der achtgrößten Stadt Österreichs stammen übrigens nicht nur die Sulimanis, sondern auch die Zuljs, Robert und Peter wuchsen in Wels auf und lernten dort das Kicken.

ÜMIT KORKMAZ (FC Mauerwerk)

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Der FC Karabakh heißt nun FC Mauerwerk, spielt aber weiterhin in der Regionalliga Ost und Kapitän ist Ümit Korkmaz. Der 32-Jährige wurde 2008 Meister mit Rapid und war Teil des österreichischen EURO-Kaders im eigenen Land im selben Jahr. Danach ging es zu Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, Ingolstadt und in die Türkei (Rizespor), ehe das Bundesliga-Comeback in St. Pölten eher bescheiden verlief. Seit einem Jahr kickt Korkmaz nun wieder in Wien.

MOHAMADOU IDRISSOU (FC Kufstein)

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Der SK Rapid gastiert beim FC Kufstein und trifft dort auf einen 139-fachen Spieler der deutschen Bundesliga. Der Regionalligist verpflichtete den 39-fachen kamerunischen Nationalspieler erst vor wenigen Tagen. Der 38-Jährige spielte bereits zuvor ein halbes Jahr in Österreich, nämlich für Hallein in der Salzburger Liga. Idrissou, der 27 Mal im deutschen Oberhaus traf, stand u.a. für Freiburg, Kaiserslautern, Hannover und Eintracht Frankfurt am Platz.

ANDREAS HÖLZL (FC Kitzbühel)

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Wir bleiben in Tirol und wandern nach Kitzbühel. Dort ist seit vergangenem Jahr ein ehemaliger Teamspieler beim Regionalligsten engagiert. Andreas Hölzl, der immerhin zehn Mal für das ÖFB-Team spielte und auch zwei Mal traf, kickte für Wacker und Sturm, kam auf nicht weniger als 255 Bundesliga-Spiele (37 Tore, 34 Assists). Neo-Zweitligist Lafnitz soll bezwungen werden, auch mit der Hilfe von Raul Baur, dem Sohn der Tiroler Fußball-Legende Michael.

CHRISTOPH KNALLER (Scheiblingkirchen-Warth)

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Nicht viele können von sich behaupten, in ihrer Karriere sechs Mal Torschützenkönig geworden zu sein. Der Sohn des früheren Admira- und heutigen Rapid-Nachwuchs-Trainers Walter Knaller kann das. Vier Mal holte der 37-Jährige diesen Titel in der Regionalliga Ost, zwei Mal in der niederösterreichischen Landesliga. In der Bundesliga gelang ihm zwar nicht der Durchbruch, aber 23 Einsätze für die Admira hat der Neffe von Wolfgang und der Cousin von Marco Knaller immerhin auch auf dem Konto.

DIETER ELSNEG (GAK 1902)

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Ja, auch der GAK ist im Cup wieder am Start - erstmals seit 2012. Der Regionalliga-Aufsteiger bekommt es in der ersten Runde mit Mannsdorf-Großenzersdorf zu tun und einer der Hoffnungsträger bei den Rotjacken heißt Dieter Elsneg. Der 28-Jährige spielte zwölf Mal für die ÖFB-U21, wagte 2008 den Schritt vom GAK ins Ausland zu Frosinone nach Italien. Nach der Rückkehr ging es noch zu Kapfenberg, Grödig und Ried, ehe es via Voitsberg nach Graz ging.

MARIO SARA (Bruck/Leitha)

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Zwei Mal wurde der 36-Jährige in seiner Bundesliga-Karriere Meister - einmal als 20-Jähriger mit dem FC Tirol Innsbruck 2002 und einmal mit dem SK Rapid sechs Jahre später. Mit Altach 2006 und Wacker 2010 stieg der Verteidiger jeweils ins Oberhaus auf. Fünf Jahre spielte Sara beim FC Vaduz und darf sich als viermaliger Liechtensteiner Cupsieger bezeichnen. 2015 folgte die Rückkehr nach Österreich, via Ritzing und Wimpassing landete Sara dann in Bruck an der Leitha.

MARIO REITER (ASKO Oedt)

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Wo soll man da anfangen? Mäzen ist Franz Grad, der einst in den Nullerjahren Pasching in den Europacup führte. Stefan Reiter, Rieds langjähriger Erfolgsmanager, schwingt nun nahe Linz das sportliche Zepter. Und auch der eine oder andere Spieler sagt dem heimischem Fußball-Kenner bestimmt noch etwas: Etwa Mario Reiter, der für Wiener Neustadt, Ried und den LASK spielte. Oder auch Pirmin Strasser kennen die Bundesliga-Fans. Am Sonntag gastiert zum Abschluss der 1. Cup-Runde RB Salzburg am Platz ohne Tribünen.


Textquelle: © LAOLA1.at

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