Wacker nach Aufholjagd: "Legenden leben länger"
Die Tiroler stehen nach einer unglaublichen Schlussphase in Linz im Cup-Achtelfinale. Trainer Siller sieht Parallelen zur Klubgeschichte.
Das Märchen des FC Wacker Innsbruck wurde am Samstag um ein Kapitel reicher.
Gegen LigaZwa-Topfavorit FC Blau-Weiß Linz liegen die Tiroler in Runde zwei des UNIQA ÖFB-Cups bis zur Schlussphase schier aussichtslos mit 0:2 zurück. Drei Tore binnen zwölf Minuten bringen Wacker doch noch erstmals seit sechs Jahren ins Achtelfinale (Spielbericht>>>).
"Das ist die Geschichte des FC Wacker Innsbruck. Wir scheinen tot zu sein, aber Legenden leben länger", jubelt Wacker-Coach Sebsatian Siller am "ORF"-Mikro.
Matchwinner Tekir: "Im Training habe ich genau dasselbe Tor gemacht"
"Ich habe keine Worte", ergänzt Matchwinner Rami Tekir. Das einstige ÖFB-Top-Talent spielt nach insgesamt drei Kreuzbandrissen mittlerweile wieder bei seinem Heimatverein und erzielte das Goldtor in Linz per direkt verwandelter Ecke.
"Am Dienstag beim Standardtraining habe ich genau dasselbe Tor gemacht. Ich wollte es auch heute riskieren. Es hat geklappt und ist ein Traumtor geworden", so Tekir.
Ratlosigkeit herrscht indes im blau-weißen Lager vor. Coach Michael Köllner erklärt: "Wir haben furiose 30 Minuten gespielt und Wacker an die Wand gespielt. Dann haben wir verpasst, das dritte Tor zu machen."