Wacker-Fans üben in Protestbrief Kritik am ÖFB

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Die Fan-Szene Tivoli Nord des FC Wacker Innsbruck übt in einer Aussendung heftige Kritik am ÖFB und dessen Spielterminierung. Dieser hat das Cup-Viertelfinale gegen den SKN St. Pölten für Freitag, den 07. Februar auf 18 Uhr angesetzt.

Zuletzt gab es für die Fans des Tiroler Traditionsvereins wenig Grund zum Feiern. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga erfolgte der direkte Weg zurück in Liga zwei, dazu wird der Verein aufgrund der prekären finanziellen Lage von Existenzängste und Zukunftssorgen geplagt.

"Geld regiert, fanfreundliche Anstoßzeiten werden ignoriert"

Der erstmalige Viertelfinal-Einzug seit sieben Jahre sorgt daher für willkommene Abwechslung bei den Wacker-Fans. Die ungünstige Ansetzung des "Spiel des Jahres" an einem Werktag und die Uhrzeit wird von der Fangruppierung kritisiert.

Viele Fans sind aufgrund der Kombination der frühen Uhrzeit und der weiten Anfahrt nach St. Pölten schlichtweg nicht in der Lage den Verein auswärts zu unterstützen.

Von "Wut und Fassungslosigkeit - über die Entscheidung" ist die Rede. Außerdem kritisiert man die Einstellung des ÖFB, der seit Jahren "vergeblich den Grund für den ständigen Zuschauerrückgang sucht und andererseits unser Spiel in St. Pölten (350 Kilometer) an einem Freitag um 18 Uhr ansetzt."

Weiter heißt es "Geld regiert, fanfreundliche Anstoßzeiten werden ignoriert". In der Folge wird der ÖFB aufgefordert den Spieltermin auf Samstag oder Sonntag zu verschieben. "Setzt euch für die letzten noch verbliebenen Fußballbegeisterten in diesem Land ein, sonst verschwindet in naher Zukunft das Interesse für diesen Bewerb komplett," verweisen die Fans auf den mangelden Zuschauerzuspruch im ÖFB-Cup.

SKN-Fans zeigen sich solidarisch

Auch die aktive Fan-Szene des Gegners aus St. Pölten schließt sich der Kritik aus Tirol an. "Der ÖFB achtet bei seinen Ansetzungen seit Jahren nicht auf die Belange der Fans, was sich in den tristen Zuschauerzahlen widerspiegelt", heißt es in einem Schreiben der "Wolfbrigade", die den ÖFB auffordert, "bei seinen Ansetzungen mehr Fingerspitzengefühl zu zeigen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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