Rapid beim WAC auf der Suche nach Balance

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Es gibt Gegner, die liegen Rapid besser - und dann gibt es Gastspiele beim Wolfsberger AC.

Im Cup-Achtelfinale am Mittwoch (ab 18:00 Uhr im LIVE-Ticker) geht es für die Wiener nicht nur um den Aufstieg, sondern auch um das Ende einer Negativserie: Der letzte Erfolg in der Lavanttal-Arena ist sechs Spiele oder mehr als drei Jahre her.

Rapid-Startelf: Strebinger; Müldür, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Murg, Knasmüllner, Ivan; Pavlovic.

WAC-Startelf: Kofler; Sollbauer, Rnic, Gollner; Novak, Wernitznig, Sprangler, Ritzmaier, Schmitz; Orgill, Liendl.

Didi Kühbauer hat es am 7. April 2015 sogar selbst vorgemacht: Da warfen die Kärntner Rapid unter seiner Leitung im Viertelfinale mit 2:1 raus.

Nun kehrt der Burgenländer mit seinem Herzensklub an die alte Wirkungsstätte zurück und sagt über seinen Ex-Verein: "Sie haben eine sehr gute Mannschaft, das zeigen sie auch Woche für Woche in der Meisterschaft, und wir müssen alles aufbieten, um weiterzukommen."

Er will mit seiner Elf "die Balance zwischen Defensive und Offensive finden". "Aber jetzt, beim Cup-Spiel beim WAC, fahren wir nicht hin, um nur defensiv zu spielen."

Admira-Spiel kein Gradmesser

Kapitän Stefan Schwab geht gewarnt in die Partie: "Auswärtsspiele in Wolfsberg sind immer schwer gewesen für uns, das haben die letzten Jahre gezeigt."

Statistisches Anschauungsmaterial: Seit dem bisher letzten Auswärtssieg (31. Mai 2015/5:0) gelang Rapid in sechs Spielen kein Erfolgserlebnis, spielte neben zwei Niederlagen viermal Unentschieden und blieb zuletzt zweimal ohne Tor.

Das 2:0 gegen die Admira war Balsam für die geschundene grün-weiße Kicker-Seele. "Das Admira-Spiel ist aber nicht der Gradmesser für morgen, weil wir zuhause spielstärker und dominanter sind. Auswärts ist es was anderes, weil dort eine ganz andere Aufgabe auf uns wartet, ein anderer Boden, eine andere Umgebung", sagt Schwab.

Ilzer traut WAC auch Cup-Sieg zu

Beim WAC ist die Brust nach einer bisher tadellosen Saison längst so breit, um vor Rapid nicht in Schockstarre zu verfallen.

Grün-Weiß sei zwar "immer Favorit", die Kärntner planen aber selbst die Initiative zu ergreifen, wie Trainer Christian Ilzer in der "Kleinen Zeitung" betont. "Einen Cup-Sieg gegen Rapid muss man sich zutrauen. Das Heimspiel kommt uns entgegen, eine mehr als attraktive Aufgabe."

Im Achtelfinale soll laut Ilzer längst nicht Schluss sein. "Es ist in dieser Saison möglich, den Cup zu gewinnen. Und damit würden wir für die Europa League qualifiziert sein." Dafür muss zuerst Rapid in die Schranken gewiesen werden.

Der Einsatz von Stürmer Dever Orgill, der zuletzt beim 1:0-Heimsieg gegen St. Pölten mit einem Fallrückzieher-Tor geglänzt hatte, ist fraglich.

Textquelle: © APA

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