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Cup-Aus: Liendl sorgt sich um WAC

Nach Cup-Aus läuten beim Routinier die Alarmglocken.

Cup-Aus: Liendl sorgt sich um WAC Foto: © GEPA

Es war die große Sensation im Achtelfinale des ÖFB-Cups: Der WAC scheitert an Wacker Innsbruck.

Die Tiroler behielten gegen jenen Verein, der noch vor ein paar Wochen mit einem 4:0-Auswärtssieg bei Gladbach in der Euorpa-League für Furore sorgte und sich seither "Deutschebundesligaspitzenreiterbesieger" nennt, mit 1:0 die Oberhand.

Das Aus gegen den Verein aus der HPYBET 2. Liga war für die Kärntner der Tiefpunkt eines enttäuschenden Oktobers.

In sechs Spielen in Liga, Cup und Europa League konnte die Mannschaft von Trainer Gerhard Struber nur einen Sieg feiern.

"Der eine oder andere muss wieder runterkommen"

Michael Liendl findet daher im „ORF“ deutliche Worte: „Vielleicht muss der eine oder andere wieder runterkommen. Es war in den letzten Wochen ein bisschen viel mit den Erfolgen und den Schulterklopfer. Wir müssen schleunigst wieder in die Spur kommen. Denn unsere aktuelle Tendenz ist einfach nicht gut.“

Zumal Innsbruck zuletzt drei Heimniederlagen in Serie kassierte. Und auch an der fehlenden Frische aufgrund des dichten Programms konnte es nicht gelegen haben. Denn der WAC-Coach verzichtete auf einige Dauerbrenner. Lukas Schmitz stand nicht im Kader, Mario Leitgeb saß nur auf der Bank. Liendl und Rnic wurden erst eingwechselt, als schon Feuer am Dach war. „Wir haben durchrotiert, frische Kräfte gebracht“, wusste auch Struber.

Doch es nützte nichts. Daher wirkte der Chefcoach nach Spielende etwas ratlos. „Wir haben das Spiel dominiert, aber haben es nicht geschafft, dort etwas zu ernten, wo es entscheidend ist. Und das ist im gegnerischen Strafraum. Das tut richtig weh, rauszufliegen."

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