Große Überraschung im ÖFB-Cup! Europa-League-Starter WAC scheidet im Achtelfinale aus. Die Kärntner kassieren bei Wacker Innsbruck eine 0:1-Niederlage.
Das Goldtor fällt bereits in der Anfangsphase: Seitenverlagerung von Gründler, Gölles rutscht aus, somit hat Wallner viel Zeit und jagt den Ball von der Strafraumgrenze ins Kreuzeck (5.).
Weitere Torchancen sind in Hälfte eins Mangelware. Nach der Pause übernimmt die Struber-Elf, bei der zunächst Liendl geschont wird, das Kommando, kann sich aber kaum zwingende Chancen herausspielen. Der Verein aus der HPYBET 2. Liga lauert auf Konter, hat aber kaum mehr offensive Aktionen.
In der 82. Minute hat der WAC noch Pech. Innsbruck-Keeper Wedl kann einen wuchtigen Schuss von Niangbo an die Innenstange lenken.
Unbefriedigender Oktober
Für den WAC endete der Oktober damit unbefriedigend. In sechs Spielen in Liga, Cup und Europa League in den vergangenen Wochen holten die Kärntner nur einen Sieg. WAC-Trainer Gerhard Struber versuchte sich im Tivoli-Stadion aufgrund des dichten Programms in der Rotation. Lukas Schmitz stand nicht im Kader, Michel Liendl, Nemanja Rnic und Mario Leitgeb saßen nur auf der Bank. Der kranke Romano Schmid fehlte ebenfalls.
Nach Wallners Traumtor versuchten die Wolfsberger vehement, den Rückstand auszugleichen.
Die "Wölfe" liefen an, schafften es aber nur selten gefährlich in den Strafraum der Tiroler. Diese setzten auf Konter. Atsushi Zaizen wurde nach einer Viertelstunde freigespielt, der japanische Mittelstürmer der Innsbrucker schoss aber neben das Tor. Mit einer soliden Defensivleistung schaffte es das Team von Coach Thomas Grumser aber in die Pause.
Am Spielgeschehen sollte sich auch danach nichts ändern. Wacker macht die Räume im und rund um den eigenen Strafraum dicht. Struber brachte zur Pause Nemanja Rnic, Liendl folgte nach einer knappen Stunde. Shon Weissman kam im Angriff der Wolfsberger kaum zur Geltung, nur bei einer Flanke von rechts war der Israeli im Rutschen dem Torerfolg nahe (63.). Die letzte Chance fand in der Nachspielzeit Michael Novak vor, dessen Kopfball deutlich über die Latte ging.