Cup-Aus! So reagiert Austria auf Elferszenen

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Zwei Derby-Niederlagen binnen vier Tagen – Austria Wien leckt nach dem Achtelfinal-Aus im ÖFB-Cup gegen den SK Rapid die Wunden.

Aus violetter Sicht überwiegt aber nicht unbedingt die sportliche Sicht. Viel mehr stehen wieder strittige Entscheidungen im Mittelpunkt.

Der Frust nach der vierten Niederlage in Folge sitzt tief. So tief, dass nach dem Spiel kein Austrianer zum Interview bereit stand.

Nur Trainer Thorsten Fink stellte sich der Öffentlichkeit und ließ an seiner Enttäuschung teilhaben.

Auch über nicht gegebene Elfmeter.

Wieder Elfmeterdiskussion – diesmal doppelt

Schon am Sonntag wurde der Austria nach Handspiel von Stefan Schwab im eigenen Strafraum ein Elfmeter verwehrt. Diesmal gab es sogar doppelten Grund zum Ärgern.

Auch diesmal reklamierten Heiko Westermann und Co., diesmal bei Schiedsrichter Harald Lechner, vergeblich.

Bereits in der 8. Minute stand wieder Schwab im Mittelpunkt, als er den Ball an die Hand bekam. Eine engere Entscheidung als am Sonntag, jedoch durchaus strafbar.

In der zweiten Halbzeit war es Stephan Auer, der in der 64. Minute beim Stoppen eines hohen Balls das runde Leder an den Arm kriegt.

Fink: „Nie unter der Gürtellinie“

„Für uns ist das in dieser Phase sehr bitter“, holt Fink aus. Ein ähnlicher Wutausbruch wie an der Seitenlinie wird es dann aber doch nicht.

Während der 90 Minuten kochten die Emotionen hoch, sogar eine Verwarnung von Seiten des Schiedsrichters gab es. „Man muss immer ruhig bleiben“, meint der Deutsche.

„Aber wenn man in zwei Spielen gegen den Erzrivalen drei Elfmeter nicht bekommt, darf man auch mal was zum Schiri sagen. Nie unter Gürtellinie , aber natürlich spreche ich lauter und flüstere nicht: „Entschuldigen Sie.“

Die Enttäuschung beim Kandidaten auf den ÖFB-Teamchefposten war deutlich zu sehen, trotzdem arbeitete er die Angelegenheit sachlich auf.

Fink erinnert sich an fragwürdigen Elfer für Austria

Klarerweise hätten die beiden Spiele anders verlaufen können, wenn die Elfmeter gegeben worden wären.

Doch Fink gesteht: „Das Glück wird irgendwann wieder zurückkommen. Letztes Jahr gab es im Derby einen fragwürdigen Elfmeter für uns nach einer Aktion zwischen Grünwald und Sonnleitner. Schiedsrichter können nicht alles sehen. Vielleicht kommt es am Samstag schon wieder zurück.

Dann trifft die Austria auswärts auf den LASK, um wieder zurück auf die Siegerstraße zu finden.

Zum Verarbeiten des Cup-Ausscheidens bleibt nicht viel Zeit, doch Fink meint: Rapid hat das Momentum genützt. Aber wir waren besser als am Sonntag.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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