Ronaldo-Krach: Jetzt meldet sich seine Mutter zu Wort
Die jüngsten Ereignisse rund um Portugals Fußball-Star Cristiano Ronaldo haben auch die Mutter des 41-Jährigen schwer getroffen - "Ich habe ein bisschen geweint".
Die Kritik der vergangenen Tage rund um Portugals Superstar Cristiano Ronaldo hat auch seine Mutter Maria Dolores dos Santos Aveiro schwer getroffen. "Es war ein Schock. Mein Sohn hätte durch die große Tür gehen können, und so ist er durch die kleine Tür gegangen", sagte die 71-Jährige im Gespräch mit der portugiesischen Zeitschrift "TV 7 Dias".
"Ich habe ein bisschen geweint"
Nach der Abreise des 41-jährigen Fußball-Stars aus dem Teamcamp in Dänemark telefonierte seine Mutter mit ihm. "Mama, mach dir keine Sorgen. Ich werde die Wahrheit sagen, wenn wir alle zusammen sind", soll Ronaldo seiner Mutter gesagt haben.
"Ich sagte ihm, er solle ruhig bleiben, aber nun ja, sein Kopf hat ihn dazu gebracht, das zu tun", erzählte Dolores mit Blick auf Ronaldos weiteres vorgehen. Sie unterstrich jedoch: "Er hat Portugal so viel gegeben, deshalb ist er immer da. Er war schon immer der Held Portugals."
Mutter kritisiert Umgang mit ihrem Sohn
Die Mutter des 41-Jährigen betonte erneut, dass Ronaldo ihrer Ansicht nach nicht ausreichend geschätzt werde. "Sie würdigen ihn nicht so, wie sie es sollten", so Dolores.
Portugal-Cheftrainer Jorge Jesus soll sich gleich zweimal nicht an sein Wort gehalten zu haben. Zunächst im Bezug auf Ronaldos Spielzeit, sowie mit Aussagen bei einer Pressekonferenz.
Nachdem Ronaldo gegen Norwegen nicht zum Einsatz gekommen war, soll für die darauffolgende Pressekonferenz eine klare Linie vereinbart worden sein.
Jesus sorgte mit seinen Aussagen jedoch für Unmut beim portugiesischen Kapitän. Daraufhin verließ Ronaldo das Trainingslager. Ronaldo selbst sprach von einem "absoluten Vertrauensbruch".