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Ronaldo erneut in der Kritik: "Er kapiert es nicht"

Mit seiner Stellungnahme ließ sich der 41-jährige Portugiese die Tür für ein Nationalteam-Comeback offen. Das kommt nicht bei allen gut an.

Ronaldo erneut in der Kritik: "Er kapiert es nicht" Foto: © IMAGO / Gonzales Photo

Mit seiner vorzeitigen Abreise vom Teamcamp der portugiesischen Nationalmannschaft hat Cristiano Ronaldo jede Menge Staub aufgewirbelt.

Grund für diese drastische Maßnahme soll ein Wortbruch von Nationaltrainer Jorge Jesus gewesen sein.

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In einem Statement hat sich der 41-jährige Portugiese nun zur aktuellen Causa geäußert (zum Nachlesen >>>). Dabei hat Ronaldo nicht nur seine Sichtweise erklärt, sondern gemeint, nach einer möglichen Sperre weiter für die Nationalmannschaft zur Verfügung zu stehen.

Ronaldo müsse "verstehen, dass die Zeit zu gehen jetzt reif ist"

Das sorgt beim ehemaligen deutschen Nationalspieler und heutigen TV-Experten Stefan Effenberg für Unverständnis. Die diesjährige WM habe gezeigt, dass der 41-jährige Portugiese "nicht mehr der Ronaldo ist, so wie wir ihn so schön in Erinnerung haben", meinte der Ex-Bayern-Profi beim "Fußball-Kongress" in Stuttgart.

Trotz seiner drei Tore beim Turnier blieb Ronaldo im gesamten Turnierverlauf eher blass. Ein Spieler müsse dann "verstehen, dass die Zeit zu gehen jetzt reif ist. Aber er kapiert es nicht", ärgerte sich Effenberg.

Ronaldos ewiger Rivale Lionel Messi hat am Dienstag unterdessen seinen Abschied aus der "Albiceleste" zelebriert.

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Effenberg zufolge hat der Weltmeister von 2022 im Gegensatz zu Ronaldo den richtigen Moment zum Absprung erwischt. "Und deshalb wird Messi über ihm stehen", ist sich der 58-Jährige sicher.

Dass Ronaldo 2030 im Alter von 45 Jahren mit Portugal den WM-Titel holen wird, daran glaubt der Mittelfeldspieler, der 1998 aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten ist, nicht. Umso unverständlicher scheint ihm Ronaldos Festhalten an seiner Karriere im Nationalteam.

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