Krise geht weiter! Italien kommt nicht in die Erfolgsspur
Fans und Medien zeigen sich nach der Niederlage gegen Belgien im ersten Spiel der zweiten Mancini-Ära enttäuscht.
Italiens Trainer Roberto Mancini hat nach der Heimpleite zum Auftakt seiner zweiten Amtszeit als Fußball-Nationaltrainer Verständnis für den Unmut der eigenen Fans gezeigt. "Die Pfiffe sind verständlich", sagte Mancini nach dem 0:2 des Ex-Weltmeisters in Rom gegen Belgien und betonte: "Aber in der zweiten Halbzeit waren wir besser."
Nach 20 Minuten lagen die Italiener schon in Rückstand. Torschütze Mika Godts ließ dabei gleich drei Gegenspieler ins Leere grätschen.
Zur Pause pfiffen die Fans. In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gastgeber zwar, elf Minuten nach seiner Einwechslung gelang Dodi Lukebakio (69.) aber das 2:0. Auf der Gegenseite konnte sich Belgiens Torhüter Senne Lammens immer wieder auszeichnen.
Medien sehen viel Arbeit
"Der Start in die Gruppe A1 der Nations League beginnt mit einer herben Niederlage: Die Azzurri konnten nicht überzeugen und verlassen den Platz unter den Pfiffen der Fans", befand der "Corriere dello Sport". Mancinis Rückkehr 1.195 Tage nach seinem bis dahin letzten Pflichtspiel als Nationaltrainer sei "keine glückliche" gewesen.
Als Nächstes geht es für Italien auswärts am Montag gegen die Türkei. Am 2. Oktober kommt es dann zum Duell mit Frankreich. "La Repubblica" schrieb: "Für Mancini gibt es viel zu tun. Das wussten wir, aber wir hatten auf ein anderes Debüt gehofft."