Neymar-Transfer: Barca will PSG verklagen

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Eigentlich vermeldete Gerard Pique, dass Neymar beim FC Barcelona bleibt. Danach ruderte der Verteidiger zurück, jetzt gibt er einen Einblick, wie sein Teamkollege über einen Transfer zu Paris St. Germain denkt.

"Er weiß nicht, was er machen soll", sagt der Spanier bei "ESPN". Neymar müsse Prioritäten setzen, so Pique. "Will er mehr Geld verdienen oder mehr Titel gewinnen?"

Er werde dem Olympiasieger gemeinsam mit anderen Barca-Stars wie Lionel Messi "dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen."

Neymar soll Teamkollegen von Abgang informiert haben

Indes berichtet die katalanische Sportzeitung "Mundo Deportivo", dass Neymar seine engsten Vertrauten bei Barca bereits informiert habe, zu PSG zu wechseln. Diese Entscheidung habe er in Abstimmung mit seiner Familie getroffen, die Verantwortlichen der "Blaugrana" sind noch nicht darüber informiert.

Der aktuelle Arbeitgeber des Brasilianers kann einen Transfer aber gar nicht verhindern, wenn die Pariser die festgeschriebene Ablösesumme (222 Millionen Euro) ziehen. Dann müsste sich der Scheich-Klub nur mit dem Spieler einigen.

Laut spanischen Medien will Barca dies nicht auf sich sitzen lassen und PSG im Falle eines Wechsels bei der UEFA melden, Grund ist das Financial Fair Play. Demnach glauben die Katalanen nicht, dass ein anderer Verein solch eine Ablöse stemmen kann, ohne die Regeln zu verletzen.

Bezahlt Neymar Transfer selbst?

Auch La-Liga-Präsident Javier Tebas Medrano droht mit Sanktionen. "Wir werden es machen (Transfer bei der UEFA melden/Anm.), weil der Transfer gegen die Financial-Fair-Play-Regeln und die Wettbewerbs-Bestimmungen der EU verstößt. Wenn es von der UEFA igoniert wird, werden wir es vor dem Schweizer Gericht oder in Brüssel versuchen. Auch die spanischen und französischen Rechtswege schließen wir nicht aus", sagt er "Mundo Deportivo".

Das Blatt berichtet aber auch von einem abenteuerlichen Plan, wie PSG den Neymar-Transfer angeblich finanzieren will. Demnach soll der Offensivspieler die Ausstiegsklausel von 222 Millionen Euro selbst bezahlen. Im Gegenzug dazu würde er von PSG-Eigentümer "Qatar Sports Investment" zum Botschafter der WM 2022 in Katar ernannt werden und soll dafür rund 300 Millionen Euro einstreifen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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