Barca-Star Neymar muss auf die Anklagebank

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Barcelona-Star Neymar muss sich vor Gericht verantworten.

Im Betrugsprozess gegen den Brasilianer ist die Eröffnung der mündlichen Verhandlung angeordnet worden, ein Termin ist allerdings noch nicht bekannt. Im November hatte die Staatsanwaltschaft zwei Jahre Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Euro gefordert.

Im Fall geht es um eine Klage des brasilianischen Investitions-Fonds DIS in Zusammenhang mit dem Wechsel des Brasilianers vom FC Santos nach Barcelona im Sommer 2013.

DIS hielt Anteile von 40 Prozent am Spieler und sieht sich betrogen. Der Fonds behauptet, er habe nur 40 Prozent der "offiziellen" Ablösesumme von 17,1 Millionen Euro erhalten. Nach den Ermittlungen sollen für den Wechsel aber mindestens gut 83 Millionen geflossen worden sein.

Neben Neymar müssen auch die Eltern des 25-jährigen Stürmers, die beiden verwickelten Vereine sowie Barcelona-Clubboss Josep Bartomeu und auch dessen Vorgänger Sandro Rosell auf die Anklagebank. Den Beschuldigten wird unter anderem "Korruption zwischen Privatpersonen" zur Last gelegt. Dafür sind Haftstrafen von bis zu zwei Jahren und Geldstrafen in Millionenhöhe möglich.

Textquelle: © LAOLA1.at

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