FC Barcelona: Neymar hat sich verabschiedet

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Neymars Mega-Transfer vom FC Barcelona zu Paris St. Germain ist wohl endgültig beschlossene Sache.

Laut Klubangaben der Katalanen hat sich der Brasilianer am Mittwochvormittag von seinen Teamkollegen verabschiedet. Der 25-Jährige habe vor dem Mannschaftstraining erklärt, dass er - wie seit einigen Tagen gemutmaßt - zu PSG wechseln werde.

Barca dürfte damit die in Neymars Vertrag festgeschriebene Ablösesumme von 222 Millionen Euro kassieren. Dies würde einen neuen Transfer-Rekord bedeuten.

Nur 42 Minuten am Trainingsgelände

Neymar kam am Vormittag gegen 9.00 Uhr in einem dunkelblauen Audi-Sportwagen auf dem Trainingsgelände Ciutat Esportiva Joan Gamper an. Wie die Sportzeitung "As" auf ihrer Website berichtete, verabschiedete sich Neymar bereits um 9.42 Uhr wieder.

Denn mit Erlaubnis von Trainer Ernesto Valverde nahm der 25-Jährige nicht mehr am Training teil. Der Barca-Coach habe ihm erlaubt, "sich um seine sportliche Zukunft zu kümmern".

Die 42 Minuten soll Neymar genützt haben, um seine Teamkollegen in der Kabine über den unmittelbar bevorstehenden Wechsel zu informieren und sich von Lionel Messi und Co. zu verabschieden. Demzufolge ist der Pariser Klub bereit, die im bis 2021 laufenden Vertrag festgeschriebene Ablösesumme von 222 Millionen Euro für den Südamerikaner zu zahlen. Damit wäre Neymar der mit Abstand teuerste Transfer der Sporthistorie.

So soll das Financial Fair Play ausgetrickst werden

Bisheriger Spitzenreiter ist der Franzose Paul Pogba, der vor einem Jahr für 105 Millionen Euro von Italiens Serienmeister Juventus Turin zum englischen Rekordchampion Manchester United gewechselt war. Diese Summe würde nun klar in den Schatten gestellt.

Paris-Saint-Germain, bei dem der 43-jährige Scheich Nasser Ghanim al-Khelaifi aus Katar das Sagen hat, will nicht nur die festgeschriebene Summe zahlen, sondern Neymar den Abgang noch mit zusätzlich 100 Millionen Euro Wechselprämie und einem Jahresgehalt von 30 Millionen versüßen.

Um nicht Probleme mit dem Financial Fairplay zu bekommen, soll sich Neymar selbst als Privatperson aus dem laufenden Barcelona-Vertrag kaufen. Die dafür nötigen 222 Mio. Euro erhält er laut Medienberichten ebenso wie die Zusatzprämie vom staatsfinanzierten Fonds Qatar Sports Investment, der seit 2011 auch Besitzer von Paris Saint-Germain ist, für eine Botschafter-Rolle für die WM 2022 in Katar.

Textquelle: © LAOLA1.at

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