"Bin gesprungen, als ein Spieler so tat, als wäre er tot"
Für Real Madrid setzte es am Freitag die erste La Liga-Niederlage der Saison - Jose Mourinho kann seinem Team dennoch nicht viel vorwerfen.
Real Madrid hat am Freitag die erste Pflichtspiel-Niederlage seit der Rückkehr von Jose Mourinho auf die Trainerbank der "Königlichen" einstecken müssen.
Am vierten Spieltag von La Liga verlor man auswärts bei Betis Sevilla mit 0:1 - Spielbericht >>>
"Meinen Glückwunsch an Betis. Sie haben heute Abend die Lotterie gewonnen", meint Mourinho, von den Medien angesprochen, nach dem Spiel.
Viel vorwerfen könne er seiner Mannschaft nicht. "Manchmal verliert man, und man kann nicht erklären, warum. Ich weiß wirklich nicht, warum wir verloren haben. Wir haben so gut gespielt. Sehr gut", erklärt der Portugiese.
Selbst bei Remis wäre Mourinho enttäuscht
Sein Team habe sich reihenweise Chancen herausgespielt und stets gekämpft. "Die Einstellung der Spieler war fantastisch, und wir haben alles getan, um zu gewinnen", Mourinho weiter.
"Selbst wenn wir heute Unentschieden gespielt hätten, wären wir enttäuscht gewesen", zeigt sich der Star-Trainer enttäuscht.
"Man könnte denken, sie bräuchten einen Krankenwagen"
Für Mourinho selbst endete der Abend mit einer Gelben Karte im Gepäck. In der 55. Minute wurde Fran Garcia an der Seitenlinie von Ibrahima Konate gefoult, woraufhin Mourinho sofort Richtung Spielfeld raste und von Schiedsrichter Hernandez mit Gelb verwarnt wurde.
"Meine Gelbe Karte war, weil ich gesprungen bin, während ein Betis-Spieler so tat, als wäre er tot", regt sich Mourinho auf.
"Die Betis-Spieler haben bei jedem Foul so sehr übertrieben, dass man denken könnte, sie bräuchten einen Krankenwagen wegen ihrer Reaktionen", ärgert sich der Real-Madrid-Trainer weiter.