Warum Barca dennoch Meister wird

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6 Gründe, warum Barca trotzdem Meister wird

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In Barcelona schlägt es dreizehn.

Nach den beiden La-Liga-Niederlagen sowie dem Aus im CL-Viertelfinale ist Feuer am Dach. „Es ist ein schwerer Rückschlag, das haben wir nicht erwartet“, sagte Gerard Pique nach dem Aus in der Königsklasse. Nun wolle man sich voll und ganz auf die kommenden Aufgaben in der Liga konzentrieren.

Auch dort haben die Konkurrenten mittlerweile aber Lunte gerochen. Nur noch drei Punkte beträgt der Vorsprung. Ein heißes Finish erwartet uns – jedes Spiel natürlich LIVE zu sehen bei LAOLA1.tv.

Trotz der aktuellen Krise spricht jedoch noch immer viel dafür, dass Barca den Titel verteidigen kann. LAOLA1 liefert euch sechs Runden vor Schluss sechs Gründe, warum die Katalanen spanischer Meister werden:

>>>Barca vs. Valencia am Sonntag ab 20:30 Uhr im LIVE-Video bei LAOLA1.tv<<<

1. Die andere Seite von Messis Torflaute

Seit fünf Spielen muss Lionel Messi nun bereits auf einen Treffer warten. Seine längste Durststrecke seit 2010. Eine mittlere Katastrophe für Messi-Verhältnisse. Was dabei jedoch vergessen wird: Je länger die Torflaute andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass der fünffache Weltfußballer wieder trifft. Zumindest statistisch gesehen. Denn der Argentinier erzielt durchschnittlich in jedem 1,27. Spiel ein Tor – eine unfassbare Quote. Bleibt der 28-Jährige diesem Schnitt treu, so macht er in den verbleibenden sechs Spielen noch mindestens vier Treffer.  Sein nächster Torjubel, es wäre der 500. in einem Pflichtspiel, ist also nur eine Frage der Zeit.


2. Das direkte Duell

In Spanien ist bei Punktegleichheit nicht das Torverhältnis für die Platzierung entscheidend, sondern das direkte Duell. Dieses haben die Katalanen sowohl gegen Real als auch gegen Atletico für sich entschieden. Gegen die Rojiblancos feierte das Team von Luis Enrique zwei 2:1-Erfolge. Real musste man sich daheim zwar 1:2 geschlagen geben, das 4:0 aus dem Hinspiel macht diese Niederlage aber deutlich wett. Um den Meistertitel noch zu verspielen, müsste sich Barca in den verbleibenden sechs Partien also schon zwei Punkteverluste leisten. Ein unwahrscheinliches Szenario, blieb man doch vor dem 1:2 im „Clasico“ 39 Spiele in Folge ungeschlagen.


3. Das Restprogramm

Angesichts der restlichen Gegner stellt sich die Frage, wo Barca überhaupt noch Punkte liegen lassen soll? Alle sechs Mannschaften, die den Titelgewinn der „Blaugrana“ noch verhindern können, rangieren in der unteren Hälfte der Tabelle. Gegen die vom Namen her härtesten Gegner, Valencia und Espanyol, tritt man zudem im eigenen Camp Nou an. Das Restprogram von Atletico und Real ist verglichen damit ungleich schwerer. Die Königlichen treffen noch auf das viertplatzierte Villarreal und müssen auswärts in Sociedad ran, wo Barca zuletzt den Kürzeren zog. Auf Atletico wartet indes ein schweres Auswärtsspiel in Bilbao und der Favoriten-Schreck aus Malaga, gegen den in dieser Saison noch keiner der beiden Madrider Großvereine einen Sieg einfahren konnte.

Barca (76 Punkte)

Atletico (73 Punkte) Real (72 Punkte)
Valencia (H) Granada (H) Getafe (A)
La Coruna (A) Bilbao (A) Villarreal (H)
Gijon (H) Malaga (H) Rayo (A)
Betis (A) Rayo (H) Sociedad (A)
Espanyol (H) Levante (A) Valencia (H)
Granada (A) Celta Vigo (H) La Coruna (A)

>>>Barca vs. Valencia am Sonntag ab 20:30 Uhr im LIVE-Video bei LAOLA1.tv<<<

4. Das CL-Aus hat auch Vorteile

Natürlich ist die verpasste Titelverteidigung in der Champions League kurzfristig ein herber Rückschlag für Andres Iniesta und Co. Gleichzeitig können sich Enriques Mannen nun aber in Ruhe auf die wichtigen letzten Ligaspiele vorbereiten, während auf Atletico und Real noch mindestens zwei Schlüsselspiele in der Königsklasse warten. Gut möglich, dass sowohl Zinedine Zidane als auch Diego Simeone bei ihren Liga-Aufstellungen Abstriche machen müssen, um Stars für die CL zu schonen. Barca-Coach Enrique kann dagegen alle Kräfte auf das Meisterschaftsfinish konzentrieren. Das Finale in der Copa del Rey, wo Sevilla auf Barca wartet, findet erst nach dem Ende der Liga-Saison statt.


5. Keine Ausreden-Suche

Nach den Niederlagen der letzten Wochen ist die Enttäuschung in Barcelona groß. Dennoch suchen weder Spieler noch Trainer unnötige Ausreden für die verpatzten Partien. „Der Schiedsrichter hat einen Fehler gemacht, aber wir können ihm nicht die Schuld geben“, sagte etwa Jordi Alba nach dem umstrittenen Handspiel beim 0:2 gegen Atletico. Stattdessen konzentrieren sich die Barca-Akteure sofort auf die nächsten Aufgaben. „Wir müssen uns wieder aufrichten. La Liga und Copa del Rey sind zwei schöne Wettbewerbe, die wir unbedingt gewinnen wollen“, gibt Gerard Pique die Marschrichtung vor. Sein Trainer stimmt zu: „Es liegt noch viel vor uns und wir haben noch immer wichtige Ziele, die wir erreichen wollen.“ Der Fokus ist nach vorne gerichtet, die Einstellung stimmt.

6. MSN

Weder Messi noch Neymar oder Luis Suarez präsentierten sich in den letzten Spielen in Top-Form. Dennoch haben die drei Top-Stürmer in dieser Saison wettbewerbsübergreifend bereits unglaubliche 90 Treffer erzielt. Der „MSN“-Sturm ist für Barca also noch immer ein Sieggarant und gerade gegen Gegner wie Gijon (18.) oder Granada (17.) werden die drei Musketiere wieder rechtzeitig zum Saisonfinish in Schuss kommen. So lange die drei Superstars für den Rest der Saison fit bleiben, muss sich jede Abwehrreihe vor Barca in Acht nehmen. Daran hat auch die Formkrise der letzten Spiele nichts geändert.

 

Jakob Faber

 

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Das sind die Top 10 der bestbezahlten Fußballer 2015 und so viel cashen sie ab

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Das sind die Top 10 der bestbezahlten Fußballer 2015 und so viel cashen sie ab:

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 10. Andrés Iniesta (FC Barcelona)

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21,5 Millionen (Gehalt: 15 Millionen, Boni: 2 Millionen, Werbeeinnahmen: 4,5 Millionen)

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9. Wayne Rooney (Manchester United)

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22 Millionen (Gehalt: 16,7 Millionen, Boni: 300.000, Werbeeinnahmen: 5 Millionen)

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8. Thomas Müller (FC Bayern)

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23,6 Millionen (Gehalt: 16 Millionen, Boni: 600.000, Werbeeinnahmen: 7 Millionen)

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7. Gareth Bale (Real Madrid)

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24,5 Millionen (Gehalt: 14 Millionen, Boni: 500.000, Werbeeinnahmen: 10 Millionen)

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6. Angel Di María (Paris St. Germain)

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26 Millionen (Gehalt: 24 Millionen, Boni: 800.000, Werbeeinnahmen: 1,2 Millionen)

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5. Thiago Silva (Paris St. Germain)

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26,5 Millionen (Gehalt: 23 Millionen, Boni: 1 Million, Werbeeinnahmen: 2,5 Millionen)

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4. Zlatan Ibrahimovic (Paris St. Germain)

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28,5 Millionen (Gehalt: 20 Millionen, Boni: 2,5 Millionen, Werbeeinnahmen: 6 Millionen)

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3. Neymar (FC Barcelona)

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43,5 Millionen (Gehalt: 20 Millionen, Boni: 2,5 Millionen, Werbeeinnahmen: 21 Millionen)

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2. Cristiano Ronaldo (Real Madrid)

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67,4 Millionen (Gehalt: 32 Millionen, Boni: 400.000, Werbeeinnahmen: 35 Millionen)

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1. Lionel Messi (FC Barcelona)

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74 Millionen (Gehalt: 36 Millionen, Boni: 3 Millionen, Werbeeinnahmen: 35 Millionen)

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