Wegen Mordes verurteilter Torhüter sitzt wieder

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Bruno Fernandes de Souza, der brasilianische Torhüter, der seine Ex-Geliebte ermorden ließ, muss wieder ins Gefängnis.

Das entscheidet der Oberste Gerichtshof des Landes mit 3:1 Stimmen, der damit die vorläufige Entscheidung eines Verfassungsrichters aufhebt. Dieser Richter ist es auch, der diesmal sein Veto gibt.

Ursprünglich war de Souza zu 22 Jahren und drei Monaten Haft verurteilt, die er seit 2010 absaß. Im Februar wurde er freigelassen und ließ mit Comebackplänen aufhorchen.

Diese setzte er zuletzt in die Tat um, nachdem ein Verein gefunden war: Vor zwei Wochen feierte er beim 1:1 seines Clubs Boa Esporte gegen Uberaba in der zweiten Liga sein Comeback.

Die neue Frau war auch beteiligt

Motiv für den Mord soll gewesen sein, dass die getötete Eliza Samudio trotz bereits erfolgter Trennung ein gemeinsames Kind nicht abgetrieben hatte. Ihre Leiche tauchte nie auf und soll angeblich an Rottweiler verfüttert worden sein.

Bruno war damals mit einer anderen Frau verheiratet, mit der er auch schon zwei Kinder hatte. Die Frau soll neben weiteren Personen an der Tat beteiligt gewesen sein und kam auch ins Gefängnis.

Nach seiner Vorstellung beim neuen Klub hatte Bruno betont: "Es ist mir egal, was die Leute sagen."

Der Zweitligaaufsteiger aus der Stadt Varginha im Bundesstaat Minas Gerais verlor durch die Verpflichtung seinen Hauptsponsor und weitere Sponsoren. Frauen reagierten erbost, es kam zu Protesten mit Hundemasken - in Anspielung auf die Erkenntnisse, dass das frühere Model Samudio an Hunde verfüttert wurde.

Bruno wurde 2009 als Kapitän mit Flamengo Rio de Janeiro Meister und galt als ein Kandidat für die Nationalmannschaft.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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