Rundumschlag von Mourinho

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Jose Mourinho hat es wieder einmal getan. Der Trainer von Manchester United holt nach dem 1:4 gegen Liverpool im Rahmen des Champions Cup vor 101.254 Zuschauer im Stadion der University of Michigan zum Rundumschlag gegen das eigene Team und gegen die Schiedrichter aus.

"Das ist nicht meine Mannschaft, nicht einmal zur Hälfte, nicht einmal zu 30 Prozent. Die Fans haben für eine gute Atmosphäre gesorgt, aber ich wäre an ihrer Stelle nicht gekommen. Ich hätte kein Geld dafür ausgegeben, diese Teams zu sehen."

Leise Kritik an Klub-Verantwortliche

Weniger Mitleid hatte Mourinho auch mit den eigenen Spielern. So kritisierte der Coach etwa Antonio Valencia, der offenbar in schlechter körperlicher Verfassung aus dem Urlaub zurückgekommen war. Eine öffentliche Abreibung gab es auch für Anthony Martial, weil der Franzose nach der Geburt seines Kindes den Babyurlaub ohne Absprache verlängert hatte. Zudem bekamen die Referees ihr Fett ab. "Die Schiedsrichter sind vom Baseball-Verband nominiert worden. Sie haben geglaubt, sie leiten ein Baseball-Match und dann mussten sie auf einmal ein Fußballspiel pfeifen", ätzte Mourinho.

Leise Missfallenskundgebungen gab es auch gegen die eigenen Klub-Verantwortlichen. "Ich hätte gerne noch zwei neue Spieler, aber ich glaube nicht, dass ich sie bekommen werde", sagte Mourinho. ManUnited gab in diesem Sommer bisher rund 83 Millionen Euro für Neuzugänge aus. Das ist deutlich weniger als Liverpool (180 Mio.), aber auch mehr als Meister Manchester City, der vor dem Ende des Transferfensters am 9. August bisher lediglich Riyad Mahrez um 68 Millionen Euro von Leicester City verpflichtete

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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