Tragödie: Drei Spieler sollen überlebt haben

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Bei dem tragischen Flugzeugabsturz in Kolumbien sollen fünf Menschen überlebt haben.

81 Insassen befanden sich in der Charter-Maschine, für 76 Personen kam jede Hilfe zu spät. Fünf Personen sind laut Behördenangaben am Leben, bei drei davon handle es sich um Spieler des brasilianischen Erstligisten Chapecoense.

Abwehrspieler Alan Ruschel, Torhüter Danilo und Ersatzmann Jakson Follmann sollen lebend geborgen worden sein, zudem habe auch eine Stewardess das Unglück überlebt.


Fotos von Überlebenden kursieren im Netz

Nähere Details sind noch nicht bekannt. Ruschels Ehefrau bestätigt jedoch via Twitter, dass ihr Mann und Tormann Danilo am Leben seien.

An Bord der Maschine waren insgesamt 81 Menschen: 72 Passagiere sowie neun Besatzungsmitglieder. In dem Flugzeug befand sich die Mannschaft des brasilianischen Erstliga-Vereins Chapecoense, die am Mittwoch in Medellin das erste Spiel der Finalrunde des Südamerika-Cups gegen Atletico Medellin bestreiten sollte.

Die örtliche Zeitung "El Colombiano" berichtete unter Berufung auf das Rathaus der Ortschaft La Ceja, es seien zwei Verletzte geborgen worden. Es handle sich um Alan Ruschel, einen Abwehrspieler des Teams, und eine Stewardess. Auf Bildern war zu sehen, wie Ruschel auf einer Trage ins Krankenhaus San Juan de Dios in La Ceja gebracht wurde.

Laut dem brasilianischen Portal "O Globo" und der kolumbianischen Seite "Mi Oriente" wurden auch die beiden Torhüter der Mannschaft lebend geborgen. Der Bürgermeister von La Union, Hugo Botero, sprach von Berichten, wonach es sechs Überlebende gegeben habe.

Finale abgesagt

Polizisten seien als Erste zu der schwer zugänglichen Unglücksstelle gelangt, teilte die Luftfahrtbehörde mit. Die Gegend sei wegen Nebels nur auf dem Landweg zu erreichen, nicht aus der Luft. Ein Rettungs-Hubschrauber der Luftwaffe habe deshalb seinen Einsatz abbrechen müssen.

Der örtliche Feuerwehrchef Edison Gutierrez sagte laut "El Colombiano", es stünden 25 Krankenwagen bereit. Sie könnten aber nicht zur Unglücksstelle gelangen. Deshalb seien Geländewagen im Einsatz.

Der südamerikanische Fußballverband Conmebol sagte das Finale nach dem Unglück ab. "Es ist ein trauriger Tag für den Fußball", sagte der Präsident des kolumbianischen Vereins Atletico, Juan Carlos de la Cuesta.

Chapecoense ist ein Verein aus Chapeco im südbrasilianischem Bundesstaat Santa Catarina, der erst 2014 in die Erste Liga Brasiliens aufgestiegen ist. Die Mannschaft war über Santa Cruz de la Sierra in Bolivien Richtung Medellin in Kolumbien geflogen.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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