Chapecoense soll Titel zugesprochen werden

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Chapecoense wird posthum als Titelgewinner der Copa Sudamericana ausgezeichnet. Dies sei laut Aussagen von Ivan Tozzo, der dem brasilianischen Erstligisten nach dem Tod von Präsident Sandro Pallaoro interimistisch vorsteht, bereits bestätigt.

Der südamerikanische Fußball-Verband CONMEBOL nahm dazu noch nicht Stellung. Meldungen von "Globo" zufolge, soll das auch Finalgegner Medellin vorgeschlagen haben.

Der Verein, der bei einem Flugzeugunglück 19 Spieler sowie 17 Mitglieder des Betreuerstabs verlor, will sich mithilfe der zwei Millionen US-Dollar hohen Titel-Prämie neu aufstellen. "Die Leute wollen Fußball, die Leute lieben Fußball in Chapeco", meint Tozzo.

Riesige Welle der Anteilnahme

An den Trauerfeierlichkeiten für die Opfer nahmen tausende Menschen teil. Die Särge, die von der brasilianischen Luftwaffe heimgeflogen wurden, wurden ins Stadion in Chapeco gebracht, wo 19.000 Menschen bei strömenden Regen Abschied nahmen.

Bereits auf der Fahrt vom Flughafen zur Arena standen Zig-Tausende Spalier. Am Ende der Trauerfeier wurden "Chape, Chape"-Rufe angestimmt. Rund um den Globus wurden bei Fußball-Spielen Trauerminuten abgehalten, um der Opfer zu gedenken.

Der Zuspruch ist riesig. Gemäß Medienberichten hat der 5.000 Mitglieder zählende Verein in den letzten Tagen 13.000 neue Anträge auf Mitgliedschaft erhalten. Das Chapecoense-Trikot ist vielerorts ausverkauft.


45.000 Menschen gedenken den Opfern in Medellin:

Textquelle: © LAOLA1.at

Brasilien: Ze Roberto wechselt zu Chapecoense

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