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"Etwas Besonderes": Salzburg zieht Fazit nach UEFA-Supercup

Geschätzte 50.000 Fans strömten am Dienstag und Mittwoch in die Fanzonen. Ein Großaufgebot der Polizei sorgte für Sicherheit.

"Etwas Besonderes": Salzburg zieht Fazit nach UEFA-Supercup Foto: © IMAGO / NurPhoto
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Der Aufwand hat sich gelohnt, Salzburg hat die Ausrichtung des UEFA-Supercups gut gemeistert.

Nicht nur die 27.681 Anhänger im Stadion kamen beim 2:1-Sieg von Paris St. Germain gegen Aston Villa auf ihre Rechnung, auch in der Stadt war dank Fanfestival samt Public Viewing beim Residenzplatz seit Dienstag für ein großes Fest gesorgt. "Es war ein tolles Event, es hat alles zusammengepasst, egal ob in der Stadt oder im Stadion", sagte Salzburgs Geschäftsführer Stephan Reiter.

Die Vorlaufzeit für die erstmalige Austragung eines UEFA-Club-Endspiels in Salzburg sowie des ersten europäischen Finales in Österreich seit der Heim-EM 2008 betrug ungefähr ein Jahr.

"Wir können ein Stück weit stolz auf unser Team sein, dass wir das als kleiner Klub in Zusammenarbeit mit der UEFA so gestemmt haben", erläuterte Reiter. Einen Dank richtete er auch an die Politik aus, zumal das Land Salzburg die Veranstaltung massiv unterstützt habe.

Kombination von Kultur und Sport "etwas Besonderes"

"Ersten Zahlen zufolge sollen in etwa 50.000 Fans in den zwei Tagen in den Fanzonen gewesen sein. Es war eine fantastische Stimmung und hat gezeigt, dass man Kultur und Sport kombinieren kann. Das zu erleben, war etwas Besonderes." Die Finger reiben durfte sich auch die Hotellerie und klarerweise auch Gastronomie, war doch die ganze Stadt dieser Tage ausgebucht. Und das trotz teils deutlich erhöhter Zimmerpreise.

Ein Großaufgebot der Polizei, teils schwerst bewaffnet, sorgte nicht nur im und rund ums Stadion, sondern vor allem auch beim Fanfestival, bei dem die Besucher bei bestem Sommerwetter auch den Blick auf die Festung Hohensalzburg genießen konnten, für Sicherheit. "Wenn die Paris-Fans abgezogen sind, dann können wir alle durchschnaufen", sagte Reiter noch am Mittwochabend auf ServusTV.

Und das nach einer in mehr als 100 Ländern live übertragenen Partie, die mehr Qualität und Highlights bot, als das im Vorfeld aufgrund der nicht idealen Voraussetzungen auf beiden Seiten erwartet worden war. "Es war ein toller Fußball, den wir gesehen haben. Das Spiel war fantastisch", resümierte Reiter.

Luis Enrique äußerte sich nicht zu Infantino

Keine Angaben gab es dazu, ob es wie vom "Guardian" berichtet zu einem Krisengipfel von Entscheidungsträgern rund um UEFA-Chef Aleksandar Ceferin gekommen ist, hinsichtlich der jüngsten Vorgehensweise von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Demnach solle die UEFA mit ihren Verbündeten aus Asien sowie Nord- und Mittelamerika bereits an einem "Grundsatzpapier" für eine neue FIFA arbeiten.

PSG-Trainer Luis Enrique wollte sich zum Vorgehen von Infantino nicht äußern. "Ich bin kein Politiker, sondern Trainer. Ich habe eine Meinung, aber nicht für hier. Das ist nicht der richtige Platz", antwortete er auf eine Journalistenfrage.

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