Zeidler: "Ich weiß, was ich Rangnick verdanke"

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Seit August 2016 ist Peter Zeidler Trainer des Schweizer Erstligisten FC Sion, davor trainierte er zunächst den FC Liefering und danach RB Salzburg.

Angesprochen auf das "System RB" sagt der Deutsche im Interview mit "transfermarkt.de": "Man darf sich das nicht so vorstellen, dass da bei allem strikt nach einem Dogma gehandelt wird. Man ist ja kein Roboter, der unreflektiert seine Arbeit macht. Der Trainer kann schon seine Persönlichkeit miteinbringen. Aber natürlich gibt es einen klaren roten Faden: Wie wollen wir spielen? Welche Spieler holen wir?"

Transfers: "Nur positive Erinnerungen"

Das Thema Transfers sei "natürlich eine ganz spezielle Konstellation bei Red Bull". "Da werden Spieler ganz detailliert angeschaut, sehr oft beobachtet und nach ganz klaren Kriterien bewertet. Dabei ist man involviert, die letzte Entscheidung fällt dann aber im Führungszirkel um Ralf Rangnick. Da habe ich nur positive Erinnerungen an diese Diskussionen und konnte viele Erfahrungen sammeln", sagt Zeidler.

Zum ehemaligen Sportdirektor von Salzburg hat der 54-Jährige trotz der damals schnellen Entlassung nach gerade einmal sechs Monaten im Amt ein gutes Verhältnis. Rangnick war es, der Zeidler einst den Einstieg ins "Projekt Red Bull" ermöglichte.

"Wir haben momentan zwar keinen direkten Kontakt, aber ich werde nie etwas Negatives über ihn sagen. In der Vergangenheit haben wir ja auch viele Dinge gemeinsam erfolgreich gemacht. Das hat schon Ende der 80er beim VfB Stuttgart begonnen, wo ich Jugendcoach war und er u.a. die Amateure und die U19 trainierte. Ich weiß, was ich ihm zu verdanken habe."

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