Marc Janko: Darum ging es in Prag schief

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Der FC Lugano ist die neunte Karrierestation in der langen Profi-Laufbahn von Marc Janko.

Nicht immer hat der Stürmer rückblickend bei seiner Vereinssuche die richtige Wahl getroffen. Sparta Prag stellte sich im Nachhinein als Sackgasse heraus. Davor verlief auch schon sein Engagement in der Türkei bei Trabzonspor (2012-2014) alles andere als glücklich.

"Es ist leider schon zum zweiten Mal in meiner Karriere, dass mir von heute auf morgen gesagt worden ist, du trainierst jetzt alleine. In Prag ist es aber ein Stück weit menschlicher zugegangen", sagt Janko im "Sport und Talk" bei "ServusTV".

"Je länger sich das Ganze gezogen hat mit den Verhandlungen mit Lugano, hat der Verein aber auch legitimerweise ein paar Joker gezogen", erklärt der 66-fache ÖFB-Teamspieler.

Nach einem Monat wollte Sparta Janko loswerden

So wurde ihm etwa irgendwann mitgeteilt ab sofort zwei Mal täglich zu trainieren, um ihn noch schneller loszubekommen.

Warum die Zeit bei Sparta Prag für ihn und den Verein schief lief? "Ich glaube, dass sehr viel Unruhe geherrscht hat und auch vom Verein falsch geplant worden ist, was das Budget betrifft", so Janko.

So kam es, dass nach gut einem Monat bereits der Verein genug hatte: "Nach gezählten 33 oder 34 Tagen wurde schon mein Management angerufen, um den Vertrag auflösen. Das ist natürlich keine vertrauensbildende Maßnahme für einen neuen Spieler."

Noch immer guter Draht zu Koller

Auch wenn er jetzt erst bei Lugano neu Fuß fassen will, ist das Thema Nationalteam für Janko noch nicht beendet. Gleichzeitig betont er einmal mehr seine Wertschätzung für Ex-Teamchef Marcel Koller, mit dem Janko weiterhin in Kontakt steht.

"Es war mir immer ein großes Bedürfnis, mit ihm Kontakt zu halten, weil ich ihn nicht nur als sehr guten Trainer schätze, sondern auch als Mensch. Es hat mir imponiert, wie er mit der Mannschaft auch in schwierigen Situationen umgegangen ist. Insofern werde ich da weiterhin bei ihm lästig sein, wenn ich darf", so Janko.


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